Samstag, 28. Februar 2015

Autoverkauf in Schweden

Wie das vor sich geht? Nun, beispielsweise so:

Das zu verkaufende Auto wird in blocket.se eingestellt. (Das ist eine Internet-plattform zum Verkauf von allen möglichen und unmöglichen Dingen in Schweden.) Eine Anzeige kostet 125 SEK.
Der Verkäufer gibt alle möglichen Daten, ein Bild und seine Preisvorstellung seines Autos an. Wichtig ist auch, wie lange es noch Besiktning (Besichtigung, so etwas ähnliches wie der TÜV in Deutschland, muss jedes Jahr gemacht werden) hat.
Dann heißt es warten.
Man kann sehen, wie oft die Anzeige angeklickt wurde. Doch das nützt ja mal noch nix.

Irgendwann kommt es zu einer Kontaktaufnahme durch den zukünftigen Käu-fer. Der schreibt seine Preisvorstellung per Mail an den Verkäufer.
Dann heißt es handeln.
Bis Beide zufrieden sind. Dies geschieht meist alles per Mail.
Zwischenzeitlich kann der Verkäufer den Käufer go*geln. Anders herum geht das natürlich auch. Manchmal rufen die zukünftigen Käufer auch beim Vorbe-sitzer an, fragen nach, ob das alles stimmt, was in der Anzeige steht. (Das ist möglich, weil ich mit der Auto-Nummer im Internet schauen kann, wer der Vorbesitzer war.)

Wenn sich beide einig sind, wird ein Besichtigungs- und evtl. Kauftermin vereinbart. Ebenso wird vereinbart, ob die Zahlung bar oder per Überweisung erfolgen soll.

Zum Termin wird geschaut, ob Theorie (Anzeige) und Praxis (Auto vor Ort) übereinstimmen. Das Auto wird vom zukünftigen Käufer inspiziert und soweit geprüft, wie es möglich ist, einschließlich Probefahrt.

Der Verkauf findet statt. Also wird ein Kaufvertrag unterschrieben. Die Papiere wechseln den Besitzer, das Geld ebenfalls (entweder bar oder per Überwei-sung, die sofort auf dem Empfängerkonto sichtbar ist). 
Der Fahrzeugschein wird zum Transportstyrelsen geschickt, damit der Käufer darauf eingetragen werden kann.

Der Käufer fährt glücklich von dannen und ruft von zu Hause seine zukünftige Autoversicherung an (geht auch am Sonntag) und teilt den Kauf mit. Das Auto ist dann ab diesem Telefonat versichert. Die Autosteuer, die der Verkäufer in der Regel schon bezahlt hat, geht mit dem Auto an den Käufer über. Es findet keine Zurückzahlung an den Verkäufer statt.
Der Verkäufer schaut glücklich auf sein Konto oder in seine Geldbörse. :-)

Irgendwie erscheint mir das unkompliziert und auf Vertrauen basierend.
Natürlich gibt es auch andere Abläufe, da bin ich mir sicher. Doch der Normalfall ist so einfach.


Viele Grüße von der sich mit Autos nicht auskennenden Anneke

PS: Wen es interessiert….es ist NICHT Paula, die da verkauft wurde. :-))))

Artfremdes PS: Ruhe lang und in Frieden, Mr. Spock.

Freitag, 27. Februar 2015

Erste Stickerei / Första Broderi

Nicht immer geht es bei mir geordnet und nacheinander zu. Deshalb gibt es erst heute einen Blick auf meine erste Stickerei. ;-)

Wie ich auf die Idee mit der Stickerei gekommen bin weiß ich nicht mehr. Plötz-lich war die Idee da. Das ist jetzt ungefähr drei Jahre her. (Was? Schon so lange? 8-) )
Und gleich zuerst ein ehrgeiziges Projekt: Eine kleine Schürze für meinen Neffe nähen und diese dann irgendwie mit irgendwas besticken. 

Und da ich damals noch nicht wusste, dass ich die Bilder einmal irgendwo ein-stellen werde, gibts nur ein Foto vom Endergebnis:



Es folgte gleich noch eine kleine Tasche für Kleinkram. Die habe ich auch selbst genäht (Meine Logistik beim Nähen hat durchaus auch noch Optimierungspo-tential! - Mei, was gefällt mir das Wort! :-) ) und dann natürlich bestickt. Fertig sah sie so aus:


Bei der Tasche ist sogar der Knopf selber gemacht - die Grundlage bildet ein Schlüsselring. Das hatte ich mal irgendwo in den Weiten des Internets gefun-den...

Ja, so gings los. Und es hat mich eingefangen, fest gehalten, nicht mehr los gelassen.
Wenn ich bei meinen folgenden Stickprojekten manchmal vorher gewusst hätte, wie umständlich, langwierig oder auch kompliziert es werden wird, dann hätte ich wohl zugesehen, dass ich Land gewinne..lach.. Doch nun ist es so. Und es ist schön und macht mir (meistens) auch Spaß. Und wenns mal keinen Spaß macht, weils klemmt, dann schimpfe und fluche ich, schmeiße auch mal etwas in die Ecke. Und schawupps, fällt mir eine evtl. Lösung ein. Oder der Ehrgeiz packt mich. Und so gibt es bis jetzt nur ein wirkliches UFO (UnFertiges Objekt) in meinem Bestand. :-)

Ideenreiche Grüßels von Anneke

PS: Mein gestriger Besuch in der kleinen Stadt wegen der Überraschungshand-arbeit verlief ergebnislos. Der Laden ist weg!!! Einfach so weg! Nun steh ich da! In einer anderen kleinen Stadt gibt es noch einen ähnlichen Laden. Doch da es bis dahin 40 km sind, warte ich mal noch, bis ich da ohnehin hin muss...

Donnerstag, 26. Februar 2015

Es gibt so Tage...

…die sind irgendwie für die Tonne. Kennt Ihr bestimmt auch. Nicht? Kann nicht sein! ;-) Mein gestriger Tag war es jedenfalls. :-(

Wie er war? So:

Mehrere Telefonate mit der Krankenkasse meinerseits. Menno! Was für ein Aufriss! Problem erkannt. Problem gebannt. Fast. Wenn da nicht das Einscan-nen der Unterlagen wäre. Und mein Nullverständnis für Technikzeugs… Da brauche ich Hilfe vom großen Mitbewohner, der arbeiten ist. Also später.

Jetzt möchte ich etwas Handfestes tun. Fogskum (Bauschaum) in die Spalten vom Styroporisolationspuzzle bringen, welches ich vorgestern bastelte. Wieso kommt aus den Sprühdosen nichts raus? Rücksprache mit dem großen Mitbe-wohner. Ich drücke falsch. Neuer Versuch. Es kommt trotzdem nix raus – aus drei von fünf Flaschen. Dann kann es doch fast nicht mehr an mir liegen…hoffentlich… Also nix abdichten heute. Nervt mich. Ich wollte das fertig machen.

Die Baustelle aufräumen ist auch wichtig. Wir haben dann am Wochenende genügend Platz zum weiter Bauen. Der Gedanke: „Der große Mitbewohner wird wohl heute arbeitsbedingt nicht nach Hause kommen.“ schleicht durch meinen Kopf. Ach nö! Bitte nicht! Schon kurze Zeit später die Gewissheit – ein Anruf vom großen Mitbewohner, dass er vom Arbeitgeber gebraucht wird…bis Freitag, evtl. Sonnabend. Na toll! Läuft! :-(

Ich werde vorsichtiger, weil das heute nicht mein Tag zu sein scheint…

Trockner hält durch. Erfreulich.

Der Herd explodiert beim Kochen auch nicht. Hervorragend!

Und ich verbrühe mir beim Abwaschen nicht die Hände. Toll.

Später werkelte ich an der Handarbeitsüberraschung weiter. Fast fertig. Um dann festzustellen, dass es nicht so geht, wie ich mir das wünsche und vorgestellt habe. Mist! Ich werde heute mal in der kleinen Stadt schauen, ob das noch irgendwie geht oder ob ich mir etwas anderes einfallen lassen muss. Zu blöd!! Theorie und Praxis stimmen nicht überein. Mal wieder.

Abends stand dann noch das Einscannen des Zeugs für die Krankenkasse an. Davor grauste mir. Der große Mitbewohner erklärte mir über Skype und mit unendlicher Geduld, wie das geht – während ich kurz davor war, in Tränen auszubrechen, weil ich es eben nicht gleich kapiere und weil der Tag überhaupt so blöd war. Geschafft!

Die kleinen Mitbewohner scheinen zu spüren, dass der Tag anders war. Sie verhalten sich ruhig, sind zurückhaltend, betteln nicht und sind ganz lieb. :-)

Ins Bett gehen und dann…neuer Tag…neues Glück. :-)

Grüßels von Anneke

Mittwoch, 25. Februar 2015

Bügelperlen

Ich wurde vor einiger Zeit vom Bügelperlenfieber erfasst und legte mir etliche dieser kleinen Dinger in verschiedenen Farben zu.

Zuerst probierte ich mich an Bügelperlenschneeflocken aus. Das war gar nicht so einfach. Weil man die Bügelperlen ja auf die Platten legen muss, war ich an deren (verschiedenen) "Muster" gebunden. Das war für die Zusammenhaltbar-keit der Perlen nicht immer so günstig. Oder dann für das Muster, das nicht so ging, wie ich das wollte. 
So sehen die Schneeflocken aus Bügelperlen aus:




Fazit? Für meinereine sind Bügelperlen nicht sooo toll zum Verarbeiten, weil ich auf die Platten und deren "Stöpsel" festgelegt bin. Das schränkt die Phantasie bzw. deren Umsetzung ein. Und dat jeht nich! :-(

Ich griff dann allerdings noch einmal zu den kleinen bunten Teilen. Ich kenne da jemanden, dem Minions fetzen. Und die wiederum ließen sich auf den Platten recht gut einsortieren. Und dann bügeln.


Nach dieser Bügelperlen-Aktion Nummer 2 war mein Fieber weg.
Und jemand anderes kleines freute sich über jede Menge Bügelperlen und Platten und hat Spaß damit. ;-)

Fieberfreie Grüße von Anneke

Dienstag, 24. Februar 2015

Vier Wochen in Schweden

Das heißt für mich:

* Ich wohne gefühlt schon viel länger hier.
* Ich habe gelernt, mit Dubdäck auf Eis und Schnee zu fahren. Und kann das jetzt sogar in schnell. ;-)
* Ich habe dem Häuschen auch ein bißchen Anneke-wohnt-jetzt-auch-hier aufgedrückt. ;-)
* Ich weiß, wie ich zum großen Mitbewohner auf Arbeit fahre UND finde mich alleine wieder zurück. :-)
* Wenn die Vögel lauthals zwitschern, heißt das noch lange nicht, dass der Frühling an die Tür klopft. Das kann durchaus einfach nur mal so passieren. Danach kanns schon wieder schneien.
* Es gelingt mir sehr gut, nicht alles mit Deutschland zu vergleichen.
* Häuschen ausbauen mit dem großen Mitbewohner ist mit viel lachen verbun-den. Manchmal schimpft er auch. Nicht mit mir natürlich, sondern auf das Holz, die Schrauben, das Werkzeug…. ;-)
* Ich finde mich in „unserem“ Einkaufsladen immer noch nicht zurecht und kann deswegen den Einkaufszettel nicht in der Reihenfolge des Durchgehens auf-schreiben. Und verlaufe mich gern auch mal, wenn ich dann zurück muss und noch etwas holen…
* Ich habe zwei Umzugskisten ganz und einige leerer gemacht.
* Ich rechne noch zu viel und oft die Schwedischen Kronen in Euro um und das nicht mal richtig. :-(
* Arbeiten kann mich durchaus zufrieden machen – wenn ich sehe, was ich ge-schafft habe.
* Ich habe schon einige Skype-Telefonate mit Deutschland geführt.
* Ich habe (endlich) einen eigenen Blog !..michimmernochsehrdarüberfreu..
* Ich kann durchaus richtig abmessen. (Kleiner Insider für meine Familie. ;-) )
* Die Sache mit dem schwedisch lernen…da gibt es durchaus noch Optimie-rungsmöglichkeiten. Und zwar außerordentlich reichlich. Nicht gut, ich weiß. :-(
* Ich habe meine 1. Handarbeit begonnen. (Mehr kann ich noch nicht verraten. Der Empfänger liest mit. ;-))
* Meine Paula hat mit ihren 10,5 Jahren 177 220 km weg und braucht hier oben knapp 5,5 l auf 100 km. :-)

Grüßels von Anneke

Montag, 23. Februar 2015

Post von und nach Schweden

Das ist für uns ein leidiges Thema. Und ein ärgerliches dazu! :-(((
Es verschwinden hier nämlich Briefe. Briefe von Ämtern, Freunden, uns…
Ja, Ihr lest richtig, es nicht nur einmal passiert, dass Post verschwindet. Und das auch noch in beide Richtungen! :-(
Es sind jetzt insgesamt fünf Briefe und ein Paket weg – von denen wir wissen wohlgemerkt!

Es gab einen Großbrief, dessen Ankommenszustand sich ruhigen Gewissens als jämmerlich bezeichnen lässt.

  

Auf Nachfrage bei den Gelben deswegen erhielt ich die lapidare Antwort, dass ich ihn ja als normalen Großbrief geschickt habe und demzufolge nicht nachzukommen ist, wo die Beschädigung stattgefunden hat. Aha. Ich versuchte, die Erklärung zu verstehen, allein, es gelang mir nicht. Wenn unterwegs ein Malheur passiert, wird sich der/die  Verursacher/in sicherlich nicht damit rühmen… Positiv: einer der vielen Großbriefe, die sich von Deutschland auf nach Schweden machten, benötigte lediglich zwei Tage (!!!) von der Abgabe im Postamt bis zum Ankommen. Um diesen Fauxpas wettzumachen, benötigte der nächste Brief dann schlappe 14 Tage… Ich war eher in Schweden als der Großbrief.

Pakete von Deutschland nach Schweden? Nicht billig. Und bei D*HL schon gar nicht schnell. In der Regel verlor sich ab Überschreiten der Grenze nach Schweden die Spur bei der Sendungsverfolgung…sie bekommen wohl eine neue Nummer und sind dann nicht mehr „sichtbar“.

Ein Päckchen aus einem Nicht-EU-Land kam vor einiger Zeit hier an. Dessen Zustand? Bedauerlich trifft es. 
Ein Glas mit selbst gemachter Konfitüre – kaputt. Notrettung.
Ein gewünschtes Gewürz mit Deckel aus Hartplaste – Deckel kaputt. Die Hälfte des Gewürzes hatte sich im Päckchen verteilt. (Das duftete sehr gut, war aber so ja nicht gedacht.)
Alles war mit Zeitungspapier gut eingewickelt, das Päckchen selbst aus Pappe, harter Pappe. Bezahlt hat die Aufgeberin rund 24 Euro!!! Und dann sowas.
Was, bitte schön, haben die mit dem Päckchen veranstaltet??? Wir tippen auf Fußball gespielt. Oder Weitwurf. Oder jonglieren üben und es hat nicht geklappt.

Ganz anders D*PD. Lieferzeit in der Regel 2 – 4 Tage. Stimmt. Noch nie was kaputt. Und ein winziges bißchen preiswerter als die Gelben sind sie auch noch.
Einziger einmaliger Wermutstropfen? Die Sache mit dem Benachrichtigungszettel in Schweden muss noch bissl geübt werden. Wie soll der Empfänger sonst wissen, dass er ein Paket abholen kann? ;-) Danach freundlicher Kundendienst, Problembesprechung freundlich.
Nachteil? Das Netz, um ein Paket bei ihnen abzugeben, hat sehr große Maschen…

Was ich jedoch auch gelernt habe? Nun, in Schweden gibt es sonnabends keine Postzustellung.
Und die deutschen Postgebühren werden von den schwedischen ganz locker überholt. Habe ich erst auch nicht geglaubt. Stimmt aber. Kostprobe gefällig?

                                                   SVERIGE                                        Deutschland (gelb)
Höchstgewicht in kg bis                                         Preis inkl. Mwst.
1                                                                                                       325,-                                                       
2                                                                                                      365,-
3                                                                                                      405,-
4                                                                                                      445,-
5                                                                                                      485,-                                               16,99 €
6                                                                                                      525,-
7                                                                                                      565,-
8                                                                                                      605,-
9                                                                                                      645,-
    10                                                   685,-                                             21,99 €
    20                                                                                                        31,99 €

Wenn Ihr einen derzeitigen Kurs von ca. 1 SEK = 10 Cent zugrunde legt, heißt das, dass das erste Päckchen rund 34 € kostet (Ausgerechnet vom Währungsrechner, nicht von mir.). Den Rest könnt Ihr Euch selbst ausrechnen. Seid mir also nicht böse, wenn ich Euch nicht so oft ein Paket schicke. ;-)

Päckchen aus Schweden nach Deutschland? Höchstens 2000g kosten innerhalb Europas derzeit rund 20 €. Und es ist natürlich unversichert…

An der Stelle endet der Artikel, da ich sonst vor tränenden Augen nix mehr sehen kann.

Ärgerliche Grüße von Anneke

PS: Freudiges Ereignis! Eine Karte, sonnabends in Schweden eingesteckt (Leerung am Montag), war schon am Donnerstag beim Empfänger in Deutschland! YEAH!

PSS: Briefe von hier oben zu Euch da unten kosten derzeit bis 20 g 14 SEK…

Sonntag, 22. Februar 2015

Magnete

Einfache, schwarze Magnete sehen nicht besonders toll aus. Dagegen musste und konnte ich etwas tun. 
Und weil ich ja schon lange eine Schwedenfanin war, fielen mir Urlaubsorte ein... Einige schnitt ich aus einer Karte aus und klebte sie auf die Magnete... 


Und da ich gerne auch mal ein Bier trinke und schon beim Entstehen eines Bieres mitgeholfen habe...


Und noch eine andere Möglichkeit....so als Selbstmacherin...



Viele Grüße aus dem heute stürmischen Norden von

Anneke

Samstag, 21. Februar 2015

Systembolaget 1

Oder wie ich immer noch zu sagen pflege „Schnapsapotheke“. :-)

Was das ist? Nun, in Schweden ist es nicht möglich, alkoholische Getränke über 3,5 Volumenprozent in einer normalen Einkaufslokalität zu erwerben. Die dürfen nur Lättöl (Leichtbier) bis eben 3,5 Volumenprozent Alkohol verkaufen. Alles, was drüber ist, muss man im Systembolaget erwerben.

Der Systembolaget gehört dem Staat - und dadurch natürlich die Einnahmen, die damit gemacht werden. Er wurde ursprünglich wohl gegründet, um den Alkoholkonsum der Bevölkerung einzudämmen. Dadurch, dass der Staat das Monopol auf den Alkoholvertrieb hatte, konnte er sowohl die Preise bestimmen als auch eine Rationierung des Alkohols durchführen. Dass dadurch die Schwarzbrennerei gefördert worden sei, ist sicher nur ein Gerücht. Ein schwedisches. ;-)

1998, bei meinem ersten Besuch in Schweden, wollten wir uns das Wunder „Systembolaget“ genauer anschauen.
Damals gingen wir in ein Geschäft und zogen erst einmal eine Nummer. Dann sahen wir uns um. Wir sahen einen laaangen Tresen und dahinter noch längere Regalreihen.
Als unsere Nummer aufgerufen wurde, durften wir (Ja!) an den Tresen treten und sagen, was wir an Alkohol wollen. Damals war es eine Flasche Wein. Diese bezahlten wir direkt. Und erst, als das Geld in der Kasse klingelte, ging die Ver-käuferin die Regalreihen entlang und holte unseren gekauften Wein. Mich erinnerte das alles verdächtig an die Apotheken in Deutschland und deswegen war der Systembolaget für mich ab sofort die Schnapsapotheke. :-)

Heutzutage sehen die Schnapsapotheken anders aus. Es sind Läden, in denen nur alkoholische Getränke verkauft werden. Wirklich! Es gibt da drin nur Alkohol! 8-) Mittlerweile ist es jedoch Selbstbedienung…so mit Korb und an den Regalen selbst entlang gehen können und so.
Kringeln könnte ich mich beim Blick auf das Kassenband. Ihr werdet es nicht glauben, doch es ist wirklich wahr: Auf dem schwarzen Kassenband sind mit weißer Farbe Kreise aufgezeichnet. Und in diese Kreise muss frau dann ihre Flaschen stellen…so sie denn mehrere hat. ;-) Und wehe, sie tut es nicht. Dann gibt’s Mecker! ;-)
Die Beutel sind immer noch einmalig. Erstrahlten sie damals in einem unauf-fälligem Grün ohne Aufdruck („Ach guck, da kommt wieder eine aus dem Systembolaget.“) sind sie heute kunterbunt.

Und weil nicht jeder ein Auto hat, gibt es einige Läden, die quasi eine Abteilung Systembolaget haben. Dort kann man dann alkoholische Getränke bestellen und abholen.

Und falls Ihr Euch nun fragt, ob der Alkohol teuer ist in Schweden. Ja. Er ist teuer.
Eine Flasche Bier in Schweden (ohne Pfand, weil aus Ausland, Wegschmiss in Altglascontainer, färgt glas) kostet rund 2,10 €. Dasselbe Bier in einem großen Einkaufsmarkt meiner Wahl in Deutschland kostet pro Flasche 0,79 €.
Ein anderes Bier. 20 Flaschen in Schweden = 42 €. Derselbe Kasten in Deutschland kostet mit Pfand 19 €.
Bei Wein ist das Gefälle noch größer schätze ich. Da ich keinen Wein gefunden habe, den es in Deutschland gab und den es hier gibt, kann ich das nur schätzen…

Ein Beispiel von Whisky kann ich Euch noch nennen. ARDBEG, 12 Jahre alt, kostete in Deutschland in einem Getränkemarkt 40 €. In der Schnapsapotheke ist er für 498 SEK zu haben. Großzügig umgerechnet sind das 50 Euronen…

Und ja, irgendwie komme ich mir beobachtet vor, wenn ich dort einkaufe. Seltsam.

Ein gekaufter Hälge-Wein (75 SEK) aus dem Systembolaget sieht übrigens so aus: 



Selbst auf dem Korken….Hälge!


Er sieht nicht nur gut aus, er schmeckt auch noch gut. :-)

Gerüchteweise soll es möglich sein, als Schwede Bier aus dem Ausland nicht mehr nur über den Systembolaget bestellen zu können. Dies soll direkt möglich sein. Nix genaues weiß frau allerdings nicht…


Ungenaue Grüße von Anneke

Freitag, 20. Februar 2015

Tauwetter

Heute Morgen gab es endlich mal wieder ein Stück blauen Himmel zu sehen. Begleitet wurde der schöne Himmel vom Gezwitscher der Vögel. Fast hätte man auf den Gedanken kommen können, es will Frühling werden. ;-) Mein Blick fiel auf sowas:


Als ich um die Ecke schaute, stellte ich fest, dass wir nun ein Wassergrundstück besitzen. Ja, Ihr lest richtig. Wir besitzen ein Wassergrundstück. 
Nein. Wir sind nicht kurzfristig umgezogen. 
Ein Wassergrundstück haben wir trotzdem. Seit zwei Tagen taut es nämlich wie wild. Und damit meine ich wirklich sehr. Irgendwie langsam und trotzdem stetig.

Durch unsere lange Einfahrt schlängelte sich gestern und heute ein Bächlein…

Und dank des Feldes neben unserem Grundstück -welches in der Mitte ein kleines Hügelchen hat- möchte das Tauwasser von dort unbedingt in unser Grundstück. Dort vereinigt es sich dann mit unserem Tauwasser und daraus wurde dann ein kleiner See, der sich anmutig durch unser Grundstück schlängelt auf dem Weg in Richtung Nachbar. Der hat noch mehr Wasser als wir. :-(

Ich bin schon recht froh, dass unser Häuschen auf sechs Steinen steht. Und weiter oben.

Und das ist unser See – ohne Fische. Noch.




Und noch ist nicht aller Schnee geschmolzen….

Feuchte Grüße von Anneke

Donnerstag, 19. Februar 2015

Willkommensgeschenk

Vor einigen Tagen habe ich besonderes Geschenk bekommen – ein Willkommensgeschenk nämlich. :-)

Es gibt da eine ältere Frau, die ich während meiner Urlaube in den letzten vier Jahren immer wieder traf, weil sie neben meinen Ferienhausvermietern wohnt.
Sie bekam mit, dass ich mich für Handarbeiten interessiere und lud mich ein, mit C. doch einmal die Webstube des Ortes zu besuchen. Dort treffen sich zweimal wöchentlich Frauen aus dem Ort und fröhnen der Handweberei. Natürlich ist auch immer ne Fika (Päuschen mit Kaffee und evtl. was süßem, meist Gebäck) mit dabei. ;-)
Ich habe als Kind lediglich mal mit einem Miniwebrahmen gearbeitet. Das, was ich in der Webstube sah, kam mir eher wie eine Wissenschaft vor. Das Spannen der Fäden vor dem eigentlichen Weben gleicht für mich einem Kunstwerk. Das 'hin und her schieben' mit dem Schiffchen kam mir dann ein bisschen bekannt vor.

Erstaunen riefen bei mir die vielen verschiedenen Muster und Möglichkeiten hervor, die man mit der Weberei herstellen kann. 
Zum Glück übersetzte mir C., sonst hätte ich nicht verstanden, was wir erzählt bekamen. ;-)

Nun, und jetzt bekam ich eben von A.-B. einen ganz schönen Läufer geschenkt – als ‚Välkommen till Sverige‘. Und so sieht er im Ganzen aus:


Und so beim genauen Hinschauen – jede „Ecke“ hat ein anderes Muster. Wunderschön!





Ich habe mich darüber sehr gefreut und bin gerührt. Eben weil ich weiß, wieviel Arbeit so ein Stück macht. Und dass ich jetzt so einen schönen Läufer besitze von einer der Vävgummorna (Webfrauen). :-)

Tack så mycket A.-B.!

Anneke

Mittwoch, 18. Februar 2015

Stickerei mit Delsbonaht bzw. -muster / Broderi med Delsbosöm

Vor vielen Monden wollte ich irgendetwas für meine Sticknadeln machen, weil mich das Durcheinander nervte, spitze und nicht spitze Nadeln lagen immer bunt durcheinander. Das wollte ich ändern. Struktur musste her! Ein Sticknadelheft musste her! Ich blätterte in meinem Lieblingsbuch und wurde fündig, was ein Muster betraf. 

Aufmalen. 
Lossticken.

Fertig gestickt und umstickt und zusammen genäht und mit Zusammenbindung versehen sah und sieht das Ganze von außen dann so aus:



Und von innen sah und sieht es so aus, bestückt mit Nadeln. (Und damit ich mir merke, auf welche Seite welche kommen, hab ich mir einen kleinen Hinweis eingestickt.):



Ich denke, meine Handarbeitslehrerin Frau K. wäre sicher stolz auf mich. :-)

Und weil ich mein Lieblingsbuch erwähnt habe (sticktechnisch), gibts hier demnächst etwas darüber.

Anneke




Dienstag, 17. Februar 2015

Kältezauber

Dass der viele Schnee nicht mehr da ist schrieb ich schon. Das heißt natürlich nicht, dass er ganz weg ist. Es ist lediglich in der Menge weniger geworden. 
Die Bäume tragen keine Schneekrone mehr und biegen sich auch nicht mehr unter der Schneelast. ;-)

Als ich gestern früh zum Fenster hinaus schaute, waren die Bäume trotzdem wieder weiß. Was für ein schöner Anblick! 


Ich beschaute mir die Zauberei näher und entdeckte wunderbare Eiskristalle an den Bäumen. Wollt Ihr sie sehen? Bitteschön. 




Das sind die schönen Seiten der Kälte. Wobei mir noch nicht ganz klar ist, warum die Kristalle alle in eine Richtung zeigen wie man auf dem folgenden Bild sehen kann, wenn man genauer hinschaut.


Die weniger schöne Seite sehr Ihr hier.


Das ist keine Eisbahn neben der Straße, zumindest keine gewollte.

Das ist eine ungewollte Eisfläche, die mich jeden Tag dazu heraus fordert, mein Gleichgewicht zu trainieren, an der Körperspannung zu arbeiten, die Auge-Füße-Koordination zu verbessern und letztendlich meine Kraftdosierung beim Festhalten am Briefkasten gekonnt einzusetzen. ;-)

Rutschige Grüße von Anneke

Montag, 16. Februar 2015

Schlüsselanhänger / Nyckelring

Vor einer ganzen Weile brauchte ich einen neuen Schlüsselanhänger, da mein alter Anhänger nicht mehr schön aussah.

Das brauchst Du dazu:


Ich habe zur Verzierung rotes Garn und Filz genommen. Als ich damit fertig war, den Streifen zu besticken, sah er so aus:



Dann wird der Filzstreifen in das Metallteil geschoben und entweder mit Bärenkräften oder einer Zange (Dann unbedingt Stoff oder einen Lappen zwischen Zange und Metall legen wegen der Zerkratzungsgefahr!) zusammen gedrückt.
Fertig!

Weils so schön war, gabs noch einen in grün zum Verschenken:


Und weil der Fahrradschlüssel so klein ist, hat er zur besseren Auffindung auch noch einen Schlüsselanhänger bekommen:



Viele Grüße!

Anneke



Sonntag, 15. Februar 2015

Skatteverket

Skatteverket kann man übersetzen mit „Steueramt“.
Das ist das Amt, in dem sich alle anmelden müssen, jede Person in ganz Schweden. 
Und es ist das Amt, welches die begehrte Personennummer vergibt. (Die Personennummer braucht frau in Schweden fast für alles…z. B. selbst für eine Rabattkarte bei ICA ist die Personennummer wichtig. Mich erinnert sie mich an die PKZ in der DDR.)
Außerdem ist es das Amt, in welchem die Steuern der berufstätigen Bevölkerung einkassiert und dem Staat für andere Zwecke zur Verfügung gestellt werden.

Wir haben also unseren 2. Besuch im Skatteverket absolviert. Der große Mitbewohner und ich waren gut vorbereitet. Wir hatten den Antrag ausgefüllt, Kopien von allen möglichen Formularen und Ausweisen gemacht – es konnte losgehen.

Um 10 Uhr öffnete sich die Tür.

Ein junger Mann trat dem großen Mitbewohner und mir entgegen und fragte, was wir wollen. Dabei trat er neben dem Schreibtisch (höhenverstellbar, Stuhl mit Kopfstütze) hervor (Ja, das tat er tatsächlich!!!) und stellte sich neben uns. Ohne den Schreibtisch zwischen sich und uns als Kunden zu haben. Ich war perplex!
Wir zeigten ihm den Antrag (der einen Wasserschaden hat, weil eine/r der kleinen Mitbewohner meinte, auf den Tisch springen und das Wasserglas umschmeißen zu müssen, welches seinen Inhalt natürlich über alle Zettel einschließlich Antrag Skatteverket ergoss), die Originale und die Kopien vor und der große Mitbewohner erklärte unser Begehr auf schwedisch. Ich verstand einiges, aber nicht alles. Das „Ah, invandare till Sverige.“ des Mitarbeiters verstand ich wohl („Ah, eine Einwanderin nach Schweden?”). Auch das „Nee, hon kommer från Tyskland. Det är ocksa  EU. Hon flytta till Sverige.“ („Nein, sie kommt aus Deutschland. Das ist auch EU. Sie ist nach Schweden umgezogen.“) des großen Mitbewohners verstand ich. Und ich sah das Gesicht des jungen Herren. Es sagte folgende Worte: ‚Alles außerhalb von Schweden ist Ausland, nix EU, egal, was Du mir hier erzählst.‘ Aha.

Dann begann eine mehr oder weniger umfangreiche Kopieraktion des jungen Mannes. Wir hätten uns unsere Kopien also sparen können. Nur die im Skatteverket selbst gemachten Kopien gelten in Schweden. :-/
Anschließend erfolgte die Stempelung jedes einzelnen Blattes mit Stempel Nummer 1. Dann kam die Stempelung Nummer 2. Und dann bekam ein Blatt einen Stempel ganz für sich alleine, der anders aussah als alle anderen Stempel. :-) (Das machte das Blatt sehr glücklich. Und es freute sich sehr darüber. War es doch nun als einmaliges Exemplar gekennzeichnet. Nein. Das weiß ich natürlich nicht. Blätter können ja nicht reden, Aber es guckte so als wenn es sich freut. ;-) ).

Der junge Mann versicherte sich bei seiner Kollegin rück, ob er alles richtig und ordnungsgemäß kopiert und gestempelt hat. Ihr „Det är bra.“ verstand ich auch wieder („Das ist gut.“).

Mit einem freundlichen (in schwedisch natürlich) „Das dauert jetzt ungefähr sechs Wochen bis der Antrag durch ist.“ (WAS?) wurden wir verabschiedet.
Na dann schaun wir mal, wann ich hier in Schweden registriert geworden werden sein werde….oder so….


Schon fast registrierte Grüße von Anneke. ;-)

Samstag, 14. Februar 2015

Eltern- und Erwachsenensprüche

Der große Mitbewohner und ich unterhielten uns neulich am Frühstückstisch über unser Brunnenwasser, dessen Geschmack und dass wir das eben nicht bezahlen müssen weil es vom eigenen Grundstück und außerdem von guter Qualität ist.
Und plötzlich kam von gaaaanz weit hinten ein Elternspruch auf mich zu: ‚Wenn Du Leitungswasser trinkst, dann bekommst Du Würmer im Bauch.‘ Spontan wie ich bin, sagte ich ihn laut. Kurzes Stutzen beim großen Mitbewohner, schauen…: „Wenn Du Kirschkerne verschluckst, dann wächst ein Kirschbaum aus Deinem Bauch.“

Wir lachten, weil es also in beiden Familien solch pädagogisch wirklich wertvolle, ehrliche, wissenschaftlich fundierte und Kindern keineswegs Angst machenden Sätze gab und traten spontan in ein Duell ein, wer noch einen Satz aus der Ecke kennt.
Wer jetzt welchen Ausspruch tat, ist nicht mehr 100%ig zurück verfolgbar. Wir stellten jedenfalls fest, dass wohl alle Eltern/Erwachsenen das gleiche Buch mit solchen Sprüchen gelesen haben müssen…

„Was auf den Tisch kommt, wird aufgegessen.“ Wahlweise aß das Kind also mit spitzen Lippen, tränenden Augen und vollem Bauch den Teller leer, was sich bis in den Nachmittag ziehen konnte. Oder es bekam das Mittagessen am Abend nochmal vorgesetzt. Vorzugsweise kalt und damit besonders schmackhaft…

„Wenn Du nicht auf isst, scheint morgen die Sonne nicht.“

„Schiel nicht/verdreh die Augen nicht so. Die bleiben sonst so stehen.“

„Was Du Dir auf den Teller tust, musst Du auch aufessen.“

„Wenn Du die Kirschkerne/den Kaugummi verschluckst, dann landen die im Blinddarm und wenn der voll ist, platzt er und dann musst Du ins Krankenhaus.“

„Vom vielen Fernsehen bekommst Du noch viereckige Augen.“

„Streck den Bauch nicht so raus, der bleibt sonst so.“

Wegen „Wenn Du nicht auf isst, gibt’s keinen Nachtisch/kein Dessert.“, einem von einer Hortnerin wie ein Mantra bei jedem Eintopfessen aufgesagtem Spruch, kann ich heute immer noch kaum Eintopf essen – außer den leckeren Kartoffel-Möhren-Eintopf mit Klöpschen von Mutti. :-) (Zur Erklärung: Ich sollte von meiner Omi -die da, wo wir aßen, arbeitete- Mixmilch (Kennt Ihr das noch? Milch mit Sirup vermischt! Lecker!!) bekommen. Doch die Hortnerin bestand darauf, dass ich eben vorher weiße Bohnen, saure Kartoffelstücke, Grüne-Bohnen-Eintopf und ähnlich grauseliges Zeugs aufessen musste. Das tat ich. Fragt nicht wie… Und ich bekam die Mixmilch.)

Und welche Sprüche fallen Euch ein? Gab es überhaupt welche? Haben Eure Eltern das Buch auch gelesen? ;-)

In diesem Sinne….Sprüche frei!

Eine heute darüber schmunzeln könnende Anneke

Freitag, 13. Februar 2015

Topflappen mal anders / En annan sorts Grytlapp

Schon vor einer ganzen Weile gab es ein „Schwedenprojekt“, dass ich Euch gern zeigen möchte.
("Schwedenprojekt" deswegen, weil ich gerne schwedische Dinge in meinen Haushalt einfließen lassen habe, als ich noch nicht hier wohnte. Das bedeutet, sowohl fertige Dinge als auch Dinge zum Basteln fanden über mich ihren Weg von Schweden nach Deutschland und dann in meiner Wohnung -auch in umgewandelter Form- ihren Platz.)

Mein Handtuchhalter sollte einen neuen Überhang bekommen.
Eine im Internet gefundene Idee, von und für und durch mich abgewandelt ;-), die schon eine Weile in meinem Kopf herum geisterte.
Was ich dazu brauchte?

Ein Stück Stoff.

Weiterhin rotes Stickgarn aus einem Nähkästchen, welches ich von einem lieben schwedischen Bekannten geschenkt bekam.


Außerdem fand ich durch gezieltes Suchen auf/in dem ein oder anderen Loppis in Schweden 12 weiß-rote Topflappen.


Ich unterzog sie einer Wäsche und hängte sie dann in die Sonne. Während sie dort trockneten, verlegte ich meinen Arbeitsplatz auf den Balkon und bestickte den Rand.




Dann kam der schönste (wenn auch friemeligste) Teil der ganzen Aktion: Ich nähte die Topflappen mit der Hand auf den Stoff. Fertig war dann der neue Handtuchüberhang oder wie das Teil auch immer wirklich heißen mag – passend zu meiner schönen roten Küche. 


Anneke