Montag, 29. Februar 2016

Handtuchhalterüberhang

Vom Projekt "TISCHTUCH" sind noch einige bestickte Deckchen übrig geblieben.


Und da dieser HANDTUCHÜBERHANG schon sehr lange seinen Dienst tut...


...hatte ich da so eine Idee...

Ich schaute in meine Stoffvorräte und fand ein Stück Stoff, mit dem ich keine große Arbeit mehr haben würde. Es hatte annähernd die Maße, die ich brauchte. :-)


Also schnappte ich mir ein paar der übrig gebliebenen Deckchen, drapierte sie auf dem Stoff und steckte sie mit ein Nadeln fest.


Dann ab mit mir an die Nähmaschine und die Deckchen festgenäht. Das ging dieses Mal erheblich schneller als bei der Tischdecke und ich tat mir auch kaum weh. ;-) Auch das Verknoten der Nähfäden dauerte nicht annähernd so lange wie bei der Tischdecke. ;-)

Und schon konnte ich den neuen Vorhang/Überhang oder wie auch immer man dieses Teil auch bezeichnet, befestigen. In Aktion sieht es nun so aus:


Ich freue mich, dass ich ein paar weiteren alten, handgestickten Deckchen neues Leben einhauchen konnte. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

EDIT:

Dank Christiane weiß ich jetzt, dass dieses Teil einen richtigen Namen hat. Auf schwedisch heißt es "Paradhandduk". Und das deutsche Pendant heißt genau so - Paradehandtuch. :-) Danke.

Samstag, 27. Februar 2016

Farmors chokladkaka

Falls Ihr Euch fragt, wer oder was "farmor" ist? Farmor (Vaters Mutter) ist die Großmutter väterlicherseits. Wäre es die Großmutter mütterlicherseits, würde es Mormor (Mutters Mutter) heißen. Und wie heißt dann Vaters Vater? Richtig! Farfar. Und Mutters Vater? Richtig! Morfar. Doch weg vom Schwedischkurs zurück zum Rezept. ;-)

Woher ich das Rezept habe dürfte klar sein....


Originalpezept


Ihr braucht:


Teigteil 1

1 dl Kakao
2 dl Milch (= 200 ml)
1 dl Zucker (= 90 g)

Teigteil 2

125 g Margarine oder Butter
1,5 dl Zucker (= 135 g)
2 Eier
1,5 msk Vanillezucker (= 1,5 EL)
3,5 dl Mehl (= 210 g)
1,5 tsk Backpulver (= 1,5 TL)

Für oben drauf könnt Ihr nehmen was Ihr wollt.

Backofen auf 175 Grad vorheizen
Eine Kuchenform (ca. 1,2 l) einfetten und einbröseln.

Alle Zutaten von Teigteil 1 in einen Topf geben, verrühren und aufkochen. Dann abkühlen lassen.
Jetzt rührt Ihr das Teigteil 2 an. 
Zuerst werden Zucker und Margarine (oder Butter) schön schaumig geschlagen. Eier und Vanillezucker dazu geben und verrühren. Mischt das Mehl mit dem Backpulver und gebt diese Mischung abwechselnd mit dem Teigteil 1 in das Butter-Zucker-Eier-Vanillezucker-Gemisch. Gut miteinander verrühren.


Den Teig in die Form geben. 
(Ich hatte keine große runde Backform und habe zwei kleine genommen.)


Jetzt kommt die Backform für ca. eine Stunde in den Backofen, mittlere Höhe.

Der Teig geht sehr auf. Gut, dass ich zwei Formen genommen habe.


Aus dem Buch...


Bei mir...mit Puderzucker....


...und mit Glasur, die ich auf einen völlig erkalteten Kuchen gegossen habe und die deswegen etwas....nun ja....unkonventionell aussieht. ;-)


Und ein Stück von dem gepuderzuckerten Kuchen...


Der Kuchen wurde von mir für Euch getestet. :-)

Er ist sehr luftig und fluffig. 
Er schmeckt richtig schön schokoladig. 
Er ist ein Rührkuchen mit etwas größerem Aufwand. ;-)

Smaklig måltid!

Schöne Wochenendgrüßels von Anneke

Donnerstag, 25. Februar 2016

Kaffeekränzchen mit Rotköpfchen...

...und Frau Ka (die nämlich so geschrieben wird wie ich erfuhr).

Den leckeren Kokoskaka von letzter Woche wollte ich mir gern mit Rotköpfchen schmecken lassen. Also lud ich sie wieder zu einer Fika ein. Zu meiner Freude brachte sie Frau Ka  mit und so erfuhr ich aus erster Hand wieder einige Neuigkeiten über deren Leben im neuen Wohnland.

Ihr erinnert Euch an den Mailverkehr, den Frau Ka mit dem „Rentenamt“ hatte? Wenn nicht, gibt’s den HIER zum Nachlesen.

Während Rotköpfchen und ich uns den Kuchen schmecken ließen, plauderte Frau Ka munter darauf los und erzählte folgendes:

Einige Tage, nachdem sie ihre hochoffizielle und lang erwartete  Anmeldungsnummer für das neue Wohnland erhalten hatte, erhielt sie Post vom Rentenamt. Ohne Aufforderung. 
Sie staunte ein kleines bisschen und dachte, dies sei der berühmte grüne Umschlag. Dem war jedoch nicht so. Es stand darin, dass sie ja nun eine neue (Neue? Überhaupt eine und auch die Erste!) Anmeldenummer für das neue Wohnland erhalten habe und das Amt jetzt auch ihre Anschrift habe. Und sie, Frau Ka, könne, wenn sie möchte, einen Kode erhalten, mit dem sie über das internationale Netz Zugriff auf ihr Rentenkonto erhalten kann.
Natürlich wollte sie das, erzählte Frau Ka freudig erregt, die gleichzeitig ihre Freude über das überhaupt vorhandene  Rentenkonto in unserem Kaffeekränzchen kund tat. Also bat sie um einen Kode.
Dann war es so weit, der Brief mit dem Kode traf ein. 
Sie gab ihn ein – und sah das Konto und eine Summe. Nähere Angaben? Fehlanzeige. Dafür benötigt sie eine e-Legitimation. (Diese erhält man u. a. auf der Bank.) Nun ja, dann fährt sie eben und holt sich sowas von ihrer Hausbank.
Als Frau Ka in der Bank davon erzählte, dass sie jetzt im Besitz einer Anmeldenummer für das neue Wohnland sei, änderte der Bankmensch das sofort auf ihrem Konto.
Nur die Sache mit der e-Legitimation…das war erstmal nix. Der Bankmensch eröffnete ihr, dass sie dafür eine schwedische Legitimation, z. B. körkort, braucht. Mit dem Pass aus ihrem alten Wohnland gehe das nicht. Das haue mit den Feldern und den Nummern nicht hin.
Frau Ka bedauerte sehr, dass sie noch nicht im Besitz einer Svensk körkort ist, auch wenn sie die Unterlagen dafür schon abgegeben hat. Der Bankmensch sagte, dass sie dann eben noch einmal kommen soll, wenn sie die körkort hat. Dann bekomme sie ihre e-Legitimation. (Diese ist übrigens auch für andere Dinge, die man im internationalen Netz im neuen Wohnland klären will, von Vorteil.)

An dieser Stelle holte Frau Ka erstmal tief Luft und schenkte sich noch eine Tasse Kaffee ein. Schließlich war ihr Mund durch ihr schnelles und reichliches Erzählen ziemlich trocken geworden. Als sie zur Stärkung ein weiteres Stück Kuchen intus hatte, erzählte sie weiter.

Wie im neuen Wohnland üblich und möglich, wickelt sie ihre Geldangelegenheiten übers internationale Netz und ihr Handy ab.
Als sie sich abends voller Freude mit ihrer Anmeldenummer für das neue Wohnland in ihr Konto einloggen wollte – ging das nicht! Jeder Versuch scheiterte! Frau Ka war verzweifelt, wie sie uns mitteilte. Sie hatte Angst, dass ihr Konto gehackt worden sei oder noch viel schlimmere Dinge. Sie erzählte uns ausführlich von der Nacht, in der sie kaum schlief…vor lauter Angst….

Am nächsten Vormittag rief sie auf ihrer Bank und berichtete von ihrem Ungemach. Der Bankmensch am Telefon sagte ihr, das sei alles kein Problem. Sie müsse nur in die Bank kommen und sich einen neuen Kode abholen. Dann könne sie ihre Bankgeschäfte wieder über ihr Handy abwickeln.
Also fuhr Frau Ka wieder zur Bank. Dort bekam sie dann nicht nur einen, sondern gleich drei neue Kodes von einer jungen Bankangestellten. 
Glücklicherweise, so erzählte Frau Ka weiter, habe ihr diese geholfen, alle Kodes in der richtigen Reihenfolge einzugeben. Die vielen Kodes und Zahlen…die haben sie schon etwas verwirrt.
Und so war es ihr möglich, abends, wie gewohnt, ihre Überweisungen von zu Hause aus zu tätigen.

Als sie an dieser Stelle ankam, wirkte Frau Ka sehr erleichtert.
Nach einem Blick auf die Uhr verabschiedete sie sich hastig von uns mit den Worten: „Es wäre schön, wenn wir uns in dieser Runde mal wieder treffen können.“
Rotköpfchen und mir ging es ähnlich.

Ich freue mich schon auf die nächste gemeinsame Fika und bin gespannt, welche Geschichten ich dann hören werde. :-)

Sonnige Grüßels von Anneke

PS: Ähnlichkeiten mit Ländern oder Personen sind natürlich wieder rein zufällig.

Dienstag, 23. Februar 2016

Bubi in der Kiste

Unser Bubi hat ein Schnuffelkissen. Ja, auch Katzen können so etwas haben. Er hat es schon lange und liebt es.Wenn er sich nicht genügend beachtet fühlt, schnappt er sich sein Schnuffelkissen und schmust damit. Oder er legt seinen schweren Kopf darauf ab und denkt über das Leben im Allgemeinen und im Besonderen nach...


Letztens, als der große Mitbewohner und Bubi mit dem Schnuffelkissen spielten, passierte folgendes: Bubi krallte sich mit einer Pfote im Kissen fest und verschwand in seiner Kiste. Schwupp! Kiste zu! Bubi drin! Schnuffelkissen draußen!


Irgendwie schien er perplex gewesen zu sein, denn eine ganze Weile tat sich gar nichts in der Kiste.
Dann ein vorsichtiges Blinzeln...


.....ganz vorsichtiges Ziehen des großen Mitbewohners am Schnuffelkissen... 'Meins! Ich halt das fest!'


'Ich geb mein Schnuffelkissen nicht heeer!'


'Wie jetzt?! Wenn ich nicht loslasse, geht die Kiste auf?? Das will ich nicht! Dann lass ich lieber los als die Kiste zu verlassen!'


'Schnüff! Schneuz! Wo ist mein Schnuffelkissen???'


'Liegt es vielleicht da unten???'


Bubi verkroch sich dann wieder ganz in die Kiste und blieb eine Weile darin.

Später saß er dann am Fenster und dachte darüber und über die Vögelchen draußen nach, die er beim nächsten Spaziergang an der Luft sicher fertig machen würde. ;-)


Und weil so viel Nachdenken und Schauen und Spielen sehr, sehr aufregend ist, verkroch er sich nach all den Anstrengungen in seine Mulde und gönnte sich ein längeres Erholungspäuschen... ;-)


Sonnige Grüßels von Anneke

Montag, 22. Februar 2016

Pakete und Schweden...

...mal wieder...
Ich hatte HIER schon einmal darüber berichtet, wie Päckchen hier bei uns ankommen, wie der Weg hierher ist und auch wie sie manchmal AUSSEHEN.

Und ich habe beschrieben, dass es für uns sehr undurchsichtig ist, welches Paket wann wohin geliefert wird. 

Wir sind einen kleinen Schritt weiter. Wir wissen, dass die Pakete, die sich von Deutschland zu uns auf den Weg machen, beim Überqueren der Grenze tatsächlich zusätzlich eine neue, schwedische Nummer bekommen und die weiteren Schritte auch nur unter dieser abgespeichert werden. Dies macht eine Sendungsverfolgung durch den Versender oder die Versenderin unmöglich. Das Paket verschwindet nämlich damit quasi vom (Sendungsnummerverfolgungs-)Radar, ist weg. Denn die neue, schwedische Nummer weiß niemand außer P*ost N*ord.
Dann kommt ein interessanter Schritt.
Ist das Paket im Zustellbereich von uns angekommen, wird an die deutsche Sendungsverfolgungsnummer wieder ein Signal versendet. Nämlich das, dass versucht wurde, das Paket zuzustellen, die Empfängerin (ich) jedoch nicht anzutreffen war. Aufgeregte Nachfragen und das Zusenden der deutschen Sendungsnummern von den Versendern waren die Folge.
Alle die Versender liegen einer Fehlinformation auf. :-( Ich war zu Hause. Doch ein Versuch, wie er dargestellt wird, fand nicht statt. Schon bei mehreren Paketen nicht. Dass die Versuche nicht stattfinden, ist nicht schlimm. Doch so eine Information herauszugeben.... Schwindel?

Gleichzeitig mit der Versendung des Signales wird eine 1.Benachrichtigung per Post an uns auf den Weg geschickt. In der Regel erhalten wir diese zwei Tage später. Darin steht, dass wir ein Paket abholen können. Meistens am selben Tag ab 16 Uhr, manchmal auch erst am nächsten Tag. Ab und zu erreicht uns so eine Benachrichtigung nicht. Dann bekommen wir eine 2. Benachrichtigung. Das finde ich gut.

Pakete direkt zu uns nach Hause bekommen wir, wenn die Pakete mit einer Onlinefrankierung ausgestattet wurden. Also so unsere Vermutung. ;-)
Pakete aus Deutschland vom gelben Postdienst  müssen wir im Normalfall in Krylbo (Nähe Avesta) abholen.
Letztens wurde ein Paket (ca. 500 g) jedoch in Börlange (ca. 70 km entfernt von uns) abgeliefert. Warum das so war, entzieht sich unserer Kenntnis. Neben der Abholung durch uns gab es die Möglichkeit, das Paket an einem Wunschtermin zustellen zu lassen. Das taten wir. Und so wurde uns dieses kleine Etwas mit dem Lkw nach Hause gebracht. Der Lkw kam nicht extra nur zu uns, sondern er hat da eine Tour, in die wir eingetaktet wurden. Seltsam war es trotzdem, als der Fahrer mir das kleine Etwas überreichte, das er aus seinem Lkw geholt hat...

An einer anderen Abholstation in Avesta können wir Sachen, die über Sch*enker laufen, abholen. Nachteil dort: Die wissen nicht, welche Dokumente für die Abholung zugelassen sind. Glücklicherweise hatte der große Mitbewohner in der Zentrale von Sch*enker hier in Schweden sich genau diese Auskunft geholt und ausgedruckt. Auch wenn eine Mitarbeiterin Avesta das nicht glaubte, nahm der große Mitbewohner sein Paket mit.

Warum ich das alles so ausführlich schreibe?
Nun, am Sonnabend gab es im Rahmen der Rubrik "Pakete und Schweden" meinen Aufreger der Woche! 

Wir hatten eine Bestellung in Deutschland aufgegeben.

Am Freitag hatten wir einen Zettel im Briefkasten, dass eine Sendung am 19.02. in Krylbo abgeholt werden kann – nicht jedoch vor 16 Uhr. Und dass sie dort bis maximal zum 04. März liegt.
Da wir es am Freitag zeitlich nicht schafften, machte ich mich also am Sonnabend auf den Weg. Am Rande sei erwähnt, dass das ca. 28 km von uns aus zu fahren sind. Eine Richtung.
Voller Freude ging ich in die Tankstelle und legte meinen Zettel vor. Der Mann hinter dem Tresen scannte ihn ein…und teilte mir mit, dass das Paket nicht da sei. Das erstaunte mich sehr. Der Zettel sagt ja etwas anderes. Ich fragte nach, wann das Paket denn da sein wird. Er sagte mir, dass es auf dem Weg sei. 'Das kann doch nicht wahr sein!' dachte ich sofort. 'Wieso ist es nicht da wenn es doch auf dem Zettel steht!?!?'
Ruck-zuck erreichte mein Gesicht spontan (zumindest innerlicher) eine dunkelrote Farbe. Und so verließ ich die Tankstelle wieder, nahm zwar wahr, dass der Mann noch etwas sagte, doch es drang nicht in meine Ohren ein.


In Paula schimpfte ich dann los wie ein Rohrspatz! Aber richtig! Und fuhr wieder nach Hause. Ca. 28 km. Wetternd! Fluchend! Warum bekomme ich eine Benachrichtigung, die besagt, dass das Paket da ist, wenn es noch gar nicht da ist????? Hat der Benachrichtigungszettel jetzt seine Bedeutung verloren? Ist da nicht gleich da? Woran erkenne ich denn nun, ob ein Paket da ist oder nicht? Ist das ein Test? Versteckte Kamera? Letztendlich....höchst ärgerlich! 56 km umsonst gefahren. :-((((

Zu Hause angekommen schaute ich ins internationale Netz, wo denn das Paket nun sei. Da steht, dass es am Freitag an die Ausgabestelle geliefert wurde….

Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Ich bin jetzt ein bisschen bockig (Ihr wisst schon, Steinbock und so… ;-) ) und werde nicht noch einmal extra nach Avesta fahren. Am Wochenende, wenn wir Einkaufen fahren, hüpfen wir an der Tankstelle vorbei. Dann wird das Paket hoffentlich da sein. Wenn nicht, werden wir wohl eine Vermisstenanzeige aufgeben müssen…

Verschneite Grüßels von Anneke

Samstag, 20. Februar 2016

Kokoskaka....

...bzw. dessen Rezept aus meinem schönen rot-weiß-kariertem "Sju-sorters-kaka"-Buch gibt es heute für Euch.


Originalrezept:


Ihr braucht für den Teig:


150 g Butter oder Margarine
3 Eier
2 dl Zucker ( = 180 g)
1 Packung (200 g) Kokosraspel
1 Packung (50 g) feingehackte eingelegte Orangenschale (Orangeat) 
(50 g gehackte dunkle Blockschokolade) (oder eben andere Schokolade)
1/2 dl Mehl (= 30 g)
1 tsk Backpulver (= 1 TL)

Für oben drauf ein paar Kokosraspel aufheben.

Backofen auf 175 Grad vorheizen.
Eine Springform (ca. 22 cm) mit Butter einreiben und Kokosraspel darüber geben.


Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Rührt die Eier und den Zucker schön schaumig.
Gebt dann die geschmolzene Butter oder Margarine zu.
Vermischt jetzt alle Zutaten mit dem Eier-Zucker-Butter-Gemisch und gebt es in die Springform. (Keine Panik, der Teig ist wirklich sehr flüssig. Logisch bei dem wenigen Mehl. ;-) )


Jetzt im unteren Teil des Backofens ca. 50 Minuten backen.
Herausnehmen. 


Auf eine Torten- oder Kuchenplatte kippen (kopfüber) und jetzt noch ein paar Kokosraspel darauf verteilen.

Bild aus dem Buch


Mein fertiger Kuchen in Tortenform. ;-)


Ich habe das Orangeat weggelassen und stattdessen den Saft einer Apfelsine in den Teig gegeben. Davon schmeckt man im fertigen Kuchen nichts mehr. Also lasse ich den Saft das nächste Mal weg.

Der Kuchen / die Torte ist nicht sehr hoch. Die Höhe hat allerdings keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack des Kuchens. Er ist richtig lecker, schlägt jedoch den von letzter Woche nicht. ;-) Auf die den-mach-ich-mal wieder-Liste hat er es bei uns jedoch bequem geschafft. :-)



Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 19. Februar 2016

Nochmal Geschenke...

Ich habe ja HIER schon einmal über meine Geschenke berichtet.

Diese Woche bekam ich noch einmal Geburtstagspost. :-) Von meinem Sohn. :-) Das war schön. :-)
Wer sich jetzt fragt, ob die Lieferung nicht ein kleines bisschen spät sei... Ja. Das war sie. Doch meinen Sohn trifft keine Schuld.
Meine Wunschliste schickte ich ihm erst wenige Tage vor meinem Geburtstag. Schon da war klar: Das Paket kommt später.
Eine dringend gewünschte CD erschien erst Ende Januar. Auch da war klar: Das Paket kommt später.
Dass die Bücher erst bestellt werden mussten und sich damit deren Kauf auf später verschob... Ja, das Paket kommt später.
Zwischen Benachrichtigung hier und Abholungserlaubnis lag ein weiterer Tag...
Doch dann war es so weit. Ich hielt das Paket in den Händen. :-)
Die Anweisung lautete, es zuerst auf der Seite mit den Punkten zu öffnen. Da die Neugier mich schier zerfetzte, gibt es kein Bild mit dem Paket und Punkten. Ich habe es sofort nach Erhalt im Auto aufgerissen. :-) Die Seite war mit schönem weiße-Punkte-auf-rotem-Grund-Papier gekennzeichnet.
Was blickte mich da an, nachdem ich ein bisschen Papier entfernt hatte?


Sehr schön. :-)
Ich beließ es an der Stelle mit der weiteren Auspackerei und freute mich erstmal nur über die Grinserei des Luftballons. :-)

Zu Hause packte ich weiter aus. Erstmal Papier, um dann diesen Blick zu haben...


Vorher kam noch eine Torte zum Vorschein. Ja, Ihr lest richtig, eine Torte. In einem Paket. Hier ist sie. Mit Grinsegesicht. :-)


Und hier sind meine Geschenke, über die ich mich ganz sehr freue, in ganzer Größe zu sehen:


Lieber Sohn! Auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen lieben Dank für die Geschenke mit Überraschung! Ich grinse wieder, während ich das schreibe, so freue ich mich immer noch und wieder darüber. :-)))))


Also ich finde, später nochmal Geschenke bekommen jetzt nicht sooo schlimm. ;-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Mittwoch, 17. Februar 2016

Mein (Häkel-)Weg zu japanischen Blumen - Teil 3

Für den Fall, dass Ihr die Blumen häkeln wollt – hier kommt die deutsche Übersetzung nebst dazugehörigen Bildern. 

Das Originalmuster habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern es stammt von HIER. Ich habe es nur übersetzt und meine Häkelschritte fotografiert. Und weil das viel Arbeit war, ist es nicht gestattet, die Bilder oder die Übersetzung zu kopieren und in eigenen Blogs zu verwenden. Nachhäkeln ist ausdrücklich erlaubt. :-)

Hier noch die Abkürzungserklärung:

LM = Luftmasche
KM = Kettmasche
St = Stäbchen
fM = feste Masche

1. Reihe     5 LM – Kreis mit einer KM schließen
2. Reihe     3 LM (=1 St + 1 LM) in LM-Kreis – *1 St + 1 LM* weitere 10 Mal in LM-Kreis häkeln – schließen mit KM in 2. LM der 1. drei LM, (der Fadenrest vom Anfang wird in dieser Reihe mit eingehäkelt)



3   1 fM in den 1. Bogen – dann 4 LM (=1 St + 2 LM) – als St in den 2. LM-Bogen - 1 St + 2 LM jeweils in jeden folgenden Bogen – letztes St + 2 LM mit KM in 1. Bogen dieser Reihe schließen



Wer will, kann jetzt die Farbe wechseln. Dann den Faden etwas länger lassen, abschneiden, durch die letzte LM und dann durch die nächstliegende LM des Bogens ziehen.




Zum neuen Farbbeginn die bisherige Häkelei drehen, bis der abgeschnittene Faden unten ist.
Jetzt oben mit der neuen Farbe beginnen.


4. Reihe     3 LM (= 1 St) in LM-Bogen...


...drei weitere Stäbchen ebenfalls in diesen Bogen...


...und in die folgenden 11 LM-Bögen jeweils vier Stäbchen häkeln. 
Den neuen Faden hinten wieder mit einhäkeln. Das erspart am Ende zeitaufwendiges Vernähen. Ich spreche aus Erfahrung. ;-)


Kommt Ihr dann an den anderen Faden, diesen ebenfalls mit einhäkeln.


Diese Reihe wieder mit einer KM in die 2. LM des 1 (Luftmaschen-)Stäbchens schließen.


5. Reihe     1 fM in den Zwischenraum von 1. und 2. St...


...- 5LM – 1 fM in den Zwischenraum von 3. und 4. St...


 – 1 fM in den Zwischenraum von 1. und 2. St...


 – 5 LM – 1 fM zwischen 3. und 4. St usw., bis Ihr wieder am Anfang ankommt. Die Reihe schließen mit 1 fM in die 1. fM (zwischen 1. und 2. St) der Reihe.


Zum Schluss folgen die Blütenblätter. :-)

6. Reihe     8 St in den 1 LM-Bogen – 1 fM zwischen die 2 fM der Vorrunde...


... – in alle folgenden LM-Bögen ebenfalls 8 St häkeln – den Abschluss bildet wieder eine KM...


...– den Faden nach hinten ziehen...


...und vernähen.

Fertig!


Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachhäkeln!

Ach ja, größentechnisch ist noch zu ergänzen, dass die Japanischen Blumen so ca. 10 Zentimeter groß sind. Bei Lockerhäklerinnen wie bei mir werden es dann auch schon mal 11 Zentimeter. ;-)

Ich geh dann jetzt mal japanische Blumen häkeln... ;-)

Sonnige Grüßels von Anneke