Donnerstag, 28. April 2016

Lieferungen...

Paket

Wir haben eine Lieferung bekommen. Fürs Bauen.
Der Fahrer rief am Vormittag an, dass er uns eine Lieferung bringt.


Nun, ganz so hatte das Paket die Versenderfirma nicht verlassen.
Die unten übrige Folie hat zwei Eimer ("flüssige Folie") umfasst und festgehalten.
Und der "Du-darfst-hier-nichts-auf-die-Kiste-stellen-Papppoller" war gerade.
Wir vermuten, für den Ausfahrer war das Paket insgesamt zu hoch... Transportieren (von der Leichtigkeit) war so definitiv einfacher. ;-)
Glücklicherweise war alles unversehrt und vollständig. :-)


Fenster

Bereits am Freitag erhielten wir telefonisch die freudige Nachricht, dass unsere Fenster am Montag gebracht werden.
Für uns heißt das: "Im Schlafzimmer weiter machen können! Yeah!"


Der Mann, der die Fenster brachte, hatte mit seiner Ameise ziemlich Mühe, durch den Grus zu fahren. Jetzt stehen die Fenster vor dem Fenster.  Doch das ist in Ordnung. Sie stehen ja nicht ewig dort. ;-)
Und ich freue mich aufs Einbauen. :-)


Amtliches Schreiben

Auf ein solches aus dem nicht EU-Ausland warteten wir schon eine Weile.
Wir wussten auch, dass es im Rahmen der Amtshilfe an uns weiter geleitet werden würde.
Als ich am Dienstag an die Tür ging und mir einer der zwei draußen in Zivil wartenden Männer seine Polizeimarke hin hielt und nach dem großen Mitbewohner fragte, bekam ich einen Adrenalinschub. Einen heftigen. Als er mir dann sagte, dass er da ein Schriftstück hätte, fuhr ich wieder runter. Ich wusste, was es war. Nix schlimmes. :-)
Ich gab dem Polizisten dann das Handy, damit er  mit dem großen Mitbewohner selbst sprechen konnte wegen der Übergabe und der Unterschrift.
Ich wurde bevollmächtigt, das Schreiben in Empfang zu nehmen.
Warum ich das hier schreibe?
Nun, das Schreiben ist schon eine Zeit lang unterwegs. Um genauer zu sein, es ist seit August 2015 unterwegs. Wobei es "unterwegs sein" nicht trifft. Es liegt seit August 2015...


... in Stockholm und wartete darauf, an den Mann bzw. letztendlich an die Frau gebracht zu werden.
Dafür wurden nun zwei zivile Polizisten für ca. vier Stunden abgestellt.
Fast hätten wir das 8-monatige Jubiläum feiern können. ;-)


Drei-Kammer-Brunnen

Dieser Betonkoloss befand sich auch auf unserer Bestellliste.
Wir wussten, dass wir ihn vom Liefer-Lkw selbst abladen müssen.
Da so ein Betonteil von (insgesamt) zwei Meter Höhe und ca. zwei Tonnen jedoch von Hand eher schlecht zu bewegen ist, baten wir in einer Mail darum, dass uns die Lieferung eine Woche vorher mitgeteilt wird, damit wir das Abladen organisieren können. Wir wohnen auf dem Land und da gibt es hier und da Menschen mit Traktoren und so. ;-)
Am Montag rief mich der große Mitbewohner ganz aufgeregt an. "Der Brunnen ist auf dem Weg zu uns. Heute. In einer Stunde" Ups! :-(((
Unser Ablader hatte so kurzfristig keine Zeit. Zum Glück hatte er eine Idee. Und sie funktionierte. Der Brunnen konnte bei einem Baumarkt in der Nähe zwischengelagert werden.
Und wir werden ihn dann am Sonnabend zu uns transportieren. So der Plan.
Wir schrieben eine Mail an die Firma, dass das kein Umgang mit Bitten von Kunden sei und ob sie die Kosten übernehmen, falls beim Transport etwas kaputt geht.
Die Antwort kam dieses Mal schnell. Die Kollegin sei krank gewesen und habe so unsere Bitte nicht weiter leiten können. (PEch für die Kunden. In dem Fall uns. :-( ) Und wieso denn etwas kaputt gehen soll?
Ob wir für das Abladen und die Zwischenlagerung etwas bezahlen müssen, werden wir am Sonnabend erfahren.
Drückt uns bitte die Daumen, dass am Sonnabend alles gut geht mit dem Verladen und dem Transport zu uns. Danke. :-)

Regnerische Grüßels von Anneke

Dienstag, 26. April 2016

Zeitkapsel im Häuschen

Ich habe mich ja immer sehr gefreut, wenn wir beim Umbau oben etwas aus der Vergangenheit des Häuschens gefunden haben.
Und als wir jetzt unten weiter machten, kam mir die Idee…vielleicht könnte ich ja für jemanden, der später mal das Häuschen umbaut…etwas aus der Jetztzeit…
Die Idee Zeitkapsel war geboren! :-)
Ich schaute im Internationalen Netz, wie das gehen könnte und nahm von überall ein bisschen mit.
Das Gefäß?
Aus Glas. Mit Metalldeckel und Metallmantel. Der Innendeckel ist aus Plaste. Metall und Glas sind gut gegen Mäuse. Die es nun mal in unserem Häuschen gibt.
Es gibt einen Brief dazu mit ein bisschen Geschichte des Hauses, ein paar Worten über uns und was so in der Welt los ist...


Geld…


…Kassenquittungen (Was jetzt was kostet. Nicht, was wir so futtern. ;-) )…


…und ein paar Ausschnitte einer extra dafür gekauften Zeitung ergänzen den Inhalt.
  

Außerdem durfte ein Heft vom Dalarnamuseum mit in die Kapsel, ebenso eine alte Scherbe aus dem Häuschen.


Und ich habe einige Bilder (von Fundstücken und vom Häuschen) laminiert - in der Hoffnung, dass die Folie die Bilder recht lange erhält.


Blick in die geschlossenen Zeitkapsel:


Am Sonnabend haben wir sie dann an ihren Platz gestellt...
  

...bevor wir die Platten anbrachten.


Ich hoffe und wünsche mir nun inniglich, dass irgendwann irgendjemand die Zeitkapsel findet und sich so darüber freut, wie ich es bei jedem kleinsten Stückchen Hausgeschichte getan habe und bin bei dem Gedanke daran immer ein bisschen aufgeregt. :-)

Freudige Grüßels von Anneke

Sonntag, 24. April 2016

Wie gehts voran im Häuschen?

Mit dem Umbaubeginn des Schlafzimmers haben wir die alten Heizkörper entfernt. Dass die Temperaturen nachts wieder unter 0 Grad sinken würden war von uns nicht eingeplant. 
Also war es kalt im Häuschen. Glücklicherweise (für uns und unseren Stromanbieter) haben wir noch ein Heißluftgbläse, welches in der vergangenen Woche gute Dienste leistete.

Unsere Kleinteile (für die Heizungsrohre) waren auf dem Weg von Deutschland zu uns falsch abgebogen und kamen so mit etwas Verspätung an.
Der große Mitbewohner schraubte und schimpfte am Freitagabend  von 20 Uhr bis 0.30 Uhr und so konnten wir ab halb eins so langsam wieder Wärme spüren im Häuschen. Herrlich! Ein ganz anderes Gefühl beim frühmorgendlichen Aufstehen!

Gestern dann wollten (und weil wir es erst jetzt konnten) wir im Schlafzimmer weiter bauen. Also suchten wir draußen unsere Sachen fürs Sägen zusammen.

Während der große Mitbewohner schnell eine Runde mit dem Auto drehte (batterieaufladetechnisch), begann ich, die Böcke aufzustellen. Also ich versuchte es. Denn schon beim ersten Bock klemmte ich mir mächtig gewaltig den Zeigefinger ein. Wirklich heftig!
Von hinten glänzt der Finger jetzt wie eine Speckschwarte weil er so angeschwollen ist.


Und von vorn…nun ja… Ich sage nur „Autsch!“.


Doch es ist nix gebrochen. Und ich weiß nicht, wann ich mir zum nunmehr vorletzten Mal soo einen Finger eingeklemmt habe!
Nachdem mir der große Mitbewohner versicherte, dass mein Finger trotz des enormen Druckgefühls nicht platzen werde, beruhigte ich mich etwas. ;-)

Als der große Mitbewohner die Böcke nach seiner Rückkehr aufstellte, begann es zu regnen, besser zu schneeregnen. Also Böcke wieder wegräumen.
Die Wechsel zwischen Sonnenschein und Regen waren sehr unregelmäßig, so dass wir das Unterfangen „Weiterbau“ abbrachen. Was mir, zugegebenermaßen, nicht ganz unrecht war, so in meinem frischen Schmerz. ;-)

Am zeitigen Nachmittag ging es dann zur Bystuga zum Frühjahrsputz – oder wie die Schweden sagen, zur Vårstädning. Der Termin stand schon lange in unserem Kalender.
Dort angekommen: Kies legen die Herren. Fenster- und Küchenputz die Damen.

Nach zwei Stunden verabschiedeten wir uns wieder nach Hause.
Das Wetter war regenfrei und so wollten wir die Gunst der Stunde noch nutzen, Sauerkrautplatten an die eine Wand zu bringen.
Erledigt. :-)


(Darunter ist natürlich Isolation. Und Strom. :-) )



Wenn jetzt alles so läuft wie geplant, kommen am nächsten Wochenende die neuen Fenster rein! :-) Es geht also voran. Auch mit blauem Finger. ;-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Samstag, 23. April 2016

Fundstücke 10

So ein wunderschöner (oder ähnlich schöner) KACHELOFEN stand einmal bei uns im Häuschen. Sicher ein bisschen kleiner. Doch das tat der Schönheit garantiert keinen Abbruch. :-)

Wie ich darauf komme?
Nun, als der große Mitbewohner den Rasen planierte, tauchten einige Kachelteile auf.



Während ich lauthals rief, dass diese Kachelteile sicher einmal als Ofen im Häuschen ihr Dasein fristeten, meinte der große Mitbewohner, dass da sicher zum Auffüllen des Grundstückes jemand seinen Bauschutt in Form eben jener Kacheln abgeladen habe.
Das glaubte ich nicht.
Und irgendwie behielt ich Recht. ;-)
Denn als wir in unserem Schlafzimmer, dem ehemaligen Wohnzimmer) entkernten, zeigte sich an der Decke diese Markierung:


Das ist eindeutig ein halber Kreis zu sehen.
Und die gefundenen Kachelteile waren….na? Natürlich halbrund.
Sogar mit kleinen Krönchen.




Das kann nur eins bedeuten: Hier stand der ein halbrunder Ofen! Es gab einen solchen im Häuschen! Oder warum macht man sonst eine solche Markierung an die Decke? (Wobei sich uns nicht ganz erschlossen hat, warum die an der Decke und nicht am Fußboden ist… Vielleicht waren das ja mal die Dielenbretter, die bei einem der vielen Umbauungen ihren Weg an die Decke gefunden haben? Wir wissen es nicht.)

Irgendwie ist es schade, dass der Ofen nicht mehr im Häuschen steht. Doch zugegebenermaßen wäre dann unser Schlafzimmer noch kleiner als es ohnehin ist. Das wäre auch doof.
Alles ist nie beisammen. So ist das eben. ;-)

Die Krönchenkachel werde ich behalten. Ich weiß noch nicht, wo sie ihren Platz finden wird. Doch so ein weiteres, altes Stück Häuschengeschichte muss erhalten bleiben. Finde ich.


Herzliche Grüßels von Anneke

Donnerstag, 21. April 2016

"Flüssige Folie" fürs Bad

Für unseren Aus- und Umbau benötigen wir logischerweise diverse Dinge. :-) 
Da gilt es, einiges zu bedenken. Und es gilt zu vergleichen. 
Denn während ich bei einigen Waren gut geschätzt und recherchiert habe, was sie kosten, ist mir das bei anderen nicht so gut gelungen. Oder wir haben uns umentschieden, was wir haben wollen. 
Das führt dazu, dass ich das Budget im Auge haben muss, damit wir es nicht überschreiten. Und also schauen wir ganz genau hin, was ein Produkt kostet und ob wir nicht vielleicht etwas sparen können. Das kennt sicher jede/r Häuschen(um)bauer/in. ;-)

Zum Beispiel wird unser Bad rundumerneuert werden. Das heißt, wir werden unter anderem die alten Zuleitungen ersetzen, eine neue Dusche einbauen, eine Wanne… Das heißt, wir müssen uns auch darum kümmern, dass unter den Fliesen eine Schutzschicht gegen Wasser ist – falls Wasser an einer dafür nicht vorgesehenen Stelle austritt. Die grünen Gipsplatten sind ja für einen intensiven Wasseraustritt genau so wenig geeignet, wie die normalen Gipskartonplatten.
Ich suchte also los, was es da so gibt und stieß auf sogenannte „flüssige Folie“ (die eher ein Anstrich denn eine Folie ist).
Der Badfußboden und die Wände werden mit dieser „flüssigen Folie“ eingestrichen und werden somit wasserdicht. Natürlich braucht man auch ein paar Manschetten für wasserführende Leitungen und Rohre. Doch insgesamt:  Eine tolle Sache. Relativ einfach ausschauend.
Gefunden habe ich diese „flüssige Folie“ in Deutschland.
Ich setzte meine Suche auf schwedischen Seiten fort. Es gibt sie auch hier. Theoretisch jedenfalls. Denn sie ist nicht (mehr) lieferbar.

Wir schrieben an eine deutsche Firma, was uns die von uns benötigte „flüssige Folie“ nebst Zubehör und Versand nach Schweden kosten würde. Die Antwort war: Für rund 450 € können wir alles nach Schweden geliefert bekommen, was wir brauchen.

Bei unserem nächsten Baumarktbesuch hielten wir nun Ausschau nach dem schwedischen Folienmodell. Vielleicht wäre der Preis ähnlich, dann würden wir eventuell die richtige Folie nehmen. Wir suchten...und fanden. Doch alles im Kopf zu zusammenzählen...nö. Glücklicherweise lag ein Katalog aus, den wir mitnahmen. Nicht jedoch, ohne uns vorher die Preise für die einzelnen Produkte dazu zu schreiben.
Zu Hause rechnete ich dann…
Die schwedische Abdichtungsvariante würde uns rund 280 € mehr kosten. 
Einen höheren Zeitaufwand (wegen der Folienverlegung) haben wir vermutlich auch.
Und auch wenn wir sonst bemüht sind, regionale bzw. schwedische Produkte zu kaufen, bestellten wir die „flüssige Folie“ in Deutschland.

Ich denke, es ist ähnlich wie mit den Fenstern: Es ist schon immer so gewesen, also wird es weiter so gemacht. 
Und so, wie weiterhin nach außen öffnende Fenster gekauft werden, wird eben auch Folie fürs Bad verlegt. Obwohl die „flüssige Folie“ genau so dicht ist wie richtige Folie. Und (aus meiner Laiensicht) leichter zu „verlegen“ geht.
Und weil natürlich in Schweden viel weniger Menschen wohnen, von denen die „flüssige Folie“ benutzt werden würde, wird es sie hier nicht (mehr) geben. Der Aufwand des Importes war sicher höher als der Nutzen durch den Verkauf derselben.

Für uns heißt das, bei bestimmten Produkten suchen wir eben in Deutschland. Wenn wir da etwas sparen können. Und weil wir dort unsere private Paketweiterleitungsstation haben. :-)

Sonnige und trotzdem kühle Grüßels von Anneke

EDIT:
Die Versandkosten betragen in diesem Fall 125,00 Euro.

Montag, 18. April 2016

Schwedische Fensterriegel

Heute möchte ich Euch mal wieder etwas typisch schwedisches zeigen.
Dieses Mal ein Teil eines Hauses. Die Fenster nämlich.
In den meisten schwedischen Häusern gehen die Fenster nach außen auf. Was sich für uns verwunderlich anhört, ist hier Usus.
In unserem Häuschen sind es zwei miteinander verbundene Fensterflügel, die gemeinsam aufgehen.
Wenn das Fenster bei uns zu ist, sieht es so aus:


Und geöffnet so:


Der feste Bibbus ist leicht gebogen, so dass der Bibbus mit dem Ring dort straff drin sitzt und nicht auf geht.


Weil wir ja einen Frischluft liebenden Kater haben, können wir das Fenster natürlich nicht sperrangelweit offen lassen. Also wurde sowas angebracht:


Damit können wir einstellen, wie weit das Fenster offen sein soll.


Kaum ist das Fenster einen Spalt breit offen, kommt Bubi und hängt seine Nase raus...


Das Teil haben sicher nur Menschen mit Tieren. Oder mit kleinen Kindern.
Im Normalfall sind nämlich außen am Fenster eine Öse und ein Riegel angebracht, um das Fenster ohne zu klappern offen zu halten.


Da dort unser Bubi durchpassen würde, können wir diese Offenhaltemethode nur nutzen, wenn der große Mitbewohner und ich direkt am Fenster stehen und Bubi kontrollieren. ;-)

Ein Nachteil dieser Fenster aus meiner Sicht ist, dass sie bei Regen auch von innen nass werden, wenn sie geöffnet sind. Was ja beim Lüften durchaus mal passieren kann.
Der andere Nachteil ist, dass das Anbringen von Mückengittern nahezu unmöglich ist. Weil man da ja zum Öffnen und Schließen des Fensters immer durchgreifen müsste.
Deshalb haben wir uns entschieden, auch im unteren Bereich des Häuschen andere Fenster einzubauen, solche zum (für uns normal) nach innen Öffnen und zum Kippen. So können wir auch hier die Fliegengitter von außen anschrauben und sie dort belassen. :-)
Wir sind übrigens nicht die Einzigen, die diese Variante wählen. Bei neu gebauten Häusern sieht man durchaus auch diese Variante, nicht nur die typisch schwedische.

Sonnige Grüßels von Anneke

Samstag, 16. April 2016

Mal wieder Holz vor der Hüttn...

Es ist schon eine WEILE HER, dass ich darüber schrieb. Also über Holz bei der Hütt'n.
Und es gab auch schon mal einen sehr großen Berg Holz beim Blick aus dem Fenster. Beim Obenausbau nämlich. Das sah dann so aus:


In der vergangenen Woche hieß es: Schlafzimmer entkernen!
So sah das Zimmerchen ausgeräumt aus:



Die alte Verteilerdose ist noch aus Porzellan und ohne Erdung gewesen. Leider ist sie bei der Demontage kaputt gegangen...


Hier haben wir an der Decke die erste Schicht abgerissen. Was da dran war, kenne ich als Schrankrückwände. Die wurden befestigt und dann weiß gestrichen = Decke.
Darunter? Holz. Wie Ihr sehen könnt.


Als wir die Schicht abgerissen haben, kamen verschiedenste Abstandshalter zum Vorschein. Da hat auch jemand versucht, einigermaßen gerade zu bauen. Was in einem so alten Häuschen (1908 gebaut, 1909 als Wohnhaus ausgewiesen) nicht gaaanz so einfach ist.
Die Bohlen, die ihr an der Decke seht, das ist der unterste Fußboden von oben. Auf diesem haben wir voriges Jahr großräumig SÄGESPÄNE verteilt.


An den Wänden rissen wir dicke fette Platten ab. Der große Mitbewohner meint, es sind MDF-Platten gewesen. Mir erschienen sie wie dichte, fette Pappplatten. Mit denen war die Tapete quasi verschmolzen...


Darunter? Holz. Ungestrichenes. Gestrichenes. Was so da war. Holz eben. Und davon reichlich.


An einer Stelle rieselten plötzlich klitzekleine Holzspäne hinter den Holzlatten hervor. Wir dachten, es seien nur einige wenige. Wir irrten. Denn die ganze alte Türe (die wir bei der Gelegenheit auch fanden) war mit Spänen gefüllt. Ihr könnt sie auf der rechten Seite hinter den grauen Holzlatten noch sehen.


Auf der anderen Wandseite geschah dann noch einmal dasselbe. Es rieselt. Viel und lange. Die Höhe der Füllung könnt Ihr am rechten Balken noch sehen. Wir hatten gar nicht mehr so viele Mülltüten im Haus...


Hier die alte Türe nochmal in voller Größe. Oder besser Kleine. Denn groß ist sie nicht wirklich. ;-)


Und so sieht das Schlafzimmer dann entkernt aus... Ach ja, Isolierung fanden wir an den Außenwänden keine. Da war nur Holz und die MDF/Papp-Platten. Die Isolierung befindet sich dann wahrscheinlich zwischen den Stämmen und den Außenpaneelen.




Und hier, der Berg Holz....alles aus einem Zimmer.


Außerdem ist das Zimmerchen jetzt viel größer. Wegen der vielen entfernten Schichten. ;-)

Wann genau was im Schlafzimmer (welches ursprünglich die "gute Stube" war) gebaut, gestrichen oder tapeziert wurde, wissen wir leider nicht. Vorhanden sind noch zwei Schichten Tapete. An einer Ecke konnte wir vier verschiedene Tapeten sichten, jedoch nicht sichern. Die klebten sehr, sehr fest auf einem Balken. Schade. Doch es ist nicht zu ändern.

Auf gehts zur nächsten Umbaurunde! :-)

Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 12. April 2016

Insider

Umbauphase 2 hat begonnen. Das Schlafzimmer ist dran.
Wir haben zu tun. Auch mit einkaufen am Sonntag. ;-)
Deswegen ist es diese Woche im Blog eher ruhig.
Am Sonntag wechselten Spanplatten den Besitzer - vom Baumarkt in unsere Hände.
Und was sahen meine Augen da?


Ihr müsst genauer hinschauen. Oben rechts...


Eine Schweizer Firma produziert in Ostdeutschland. 
Etwas weiter gefasst kann man da von gelingender schweizerisch-ostdeutscher Zusammenarbeit sprechen? Oder? 
Das kommt mir irgendwie bekannt vor! ;-)))))))))

Sonnige Grüßels von Anneke

Samstag, 9. April 2016

Rührteig

Ich habe mal wieder gebacken.
Dieses Mal jedoch aus diesem, schon etwas älterem, Buch:


Ein einfacher Rührteig sollte es werden, weil ich meine neue Form ausprobieren wollte...


Ihr braucht dazu:


Hier kommt das Originalrezept:


Ich habe 250 g Margarine und einen TL Vanillezucker genommen. Letzterer ist in Deutschland ein Päckchen. Und Mittelhitze sind ca. 175 bis 200 Grad.
Und weil mir das ziemlich viel Mehl erschien, nahm ich noch meine größere, bei Strömsbacka (einem Secondhand-Laden) für 10 Kronen erstandene, Kuchenform dazu...


....und füllte beide Formen mit Teig.


Ich habe mit 175 Grad gebacken. Damit waren die kleinen Kuchen nach 45 Minuten fertig, die große nach 55 Minuten.
Und ja, es war wieder zu viel Teig in den kleinen Formen...



Beim Stürzen verunglückte mir eine der kleinen Formen, etwas blieb hängen. (Ich habe sie nur mit kaltem Wasser ausgespült und kein Öl rein gemacht. Werde ich dann wohl beim nächsten Mal tun und damit meinen eigenen TIPP befolgen. ;-) )


Ein, zugegebenermaßen misslungener, Versuch der Verzierung:


Da der Teig nicht so sehr süß ist, ging ich mit der Glasur und den Verzierungen großzügig um. :-)
Nr. 1


Nr. 2


Da ich bei einer Blume den aus der Form überstehenden Rand abgeschnitten habe (Blöde Idee. Dadurch ist der Kuchen ziemlich weich geworden. Wie Brot ohne Kruste oder so...), kann ich sagen, dass der Teig etwas fester ist und eben nicht so süß.
Schmecken schmeckt er lecker.
Vielleicht werde ich, wenn ich ihn mal wieder mache, Zitronenschale oder -saft zugeben, um ihn etwas aufzupeppen.

Jetzt bin ich gespannt,wie er mit Glasur schmeckt. :-)

Bewölkte Grüßels von Anneke