Mittwoch, 23. August 2017

Regenwolken...

Ich mag es, wenn rund ums Häuschen die Wolken dunkel sind und über unserem Häuschen scheint die Sonne...







Hier wird es kühler.
An einem Tag früh um 5 waren draußen nur 2 Grad. Immerhin plus. 😉
Tagsüber schafft es das Thermometer auf 16 bis 18 Grad. Auch plus. Immerhin. 😊
Und ich habe es dieses Jahr nicht geschafft, mal baden zu gehen. 😑 Denn jetzt wird es wohl eher nichts mehr befürchte ich... Als ich noch Urlauberin hier war, habe ich gefragt, warum die hier-Wohnenden nicht baden gehen, wo sie es doch so schön haben. Jetzt geht es mir selber so... Im nächsten Jahr aber! 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Montag, 21. August 2017

Meine Kuchenformen

Wie ich mal schrieb, mag der Liebste Süßes gern, auch in Kuchenform. Deswegen mache ich (fast) jeden Freitag einen Kuchen. 😊 Und weil Kuchen in derselben Form genau so langweilig wäre wie immer derselbe Kuchenteig hat es sich irgendwie ergeben, dass ich hier und da nach alten Kuchenformen Ausschau halte.
Die finde ich in nem Loppis oder Second-hand-Laden, manchmal auch auf Trad*era, dem schwedischen E*bay. Bei ersteren zahle ich meist nur 10 Kronen für ein Teil, online wird es manchmal auch mehr. Oder zu viel. Und die Form geht zu einem anderen Besitzer. 😕 Trotzdem blicke ich mittlerweile auf eine schöne Sammlung... (Einige wenige davon waren natürlich schon vor meinem Umzug nach Dalarna in meinem Besitz. 😉)

Sehen Sie nicht schön aus?


Ich freu mich auch immer, wenn ich sie anschauen kann. Manchmal wünsche ich mir, dass sie mir von ihren Kuchenabenteuern berichten könnten. Wer weiß, welche leckeren Kuchen sie schon beherbergten!? Und wie oft der Inhalt wohl ungenießbar war, so a la Köhlerliesl? 😉 Leider schweigen sie. 😕


Die kleinen Formen sind eigentlich für MAZARINER. Uneigentlich mag ich Mandelmasse, die in Mazariner gehört, überhaupt nicht und werde deshalb die Formen zweckentfremden. Da der bloße Anblick mich jedoch an das umständliche Einfetten erinnert, habe ich sie bisher etwas vor mir hergeschoben. Doch das wird auch noch. 😉 Der Vorteil bei den kleinen Förmchen ist ja, dass sie viel mehr Guss abbekommen... 😊


Und weil es für mich über die Zeit ziemlich schwierig ist, mir zu merken, welche Backform ich schon benutzt habe, habe ich angefangen, sie durchzustreichen. Also die, die mir schon zu Diensten waren. 😉 Ganz schön schon. 😊


Da sind schon noch einige Formen übrig..grins.. Doch es gibt ja noch sooo viele Rezepte, die darauf warten, von mir ausprobiert zu werden, dass ich mir da keine Sorgen mache, dass eine Kuchenform über kurz oder lang ohne Füllung bleibt. 😀


Nun ja, und außerdem.... Ich habe noch nicht alle Formen, die ich gerne hätte. In meinem schwedischen Backbuch hab ich noch ein paar gesehen... Es wäre schön, wenn ich sie hätte, oder wie der Schwede sagt "Bra att ha!" 😁
Just im Moment ist übrigens eine weitere Form auf dem Weg ins Häuschen. "Noch eine?" fragt Ihr Euch? Nun ja, wenn sie doch so schön aussah! Ich kann doch auch nicht dafür! Ich mache das doch alles nur wegen und für den Liebsten! 😂

Herzliche Grüßels von Anneke

Samstag, 19. August 2017

(Schon wieder) Kuchen mit Marmelade

Nachdem der Liebste von den letzten beiden Marmeladenkuchen begeistert war, wünschte er sich wieder einen. Kann er haben. 😊 Natürlich wollte ich nicht zweimal denselben Teig machen. Also suchte ich nach einem neuen Rezept. Und wurde fündig.
Allerdings war der Name "Rührkuchen" etwas irreführend. Denn ein Rührkuchenteig bedeutet für mich a) loofschn Teig und b), dass mein RG 28 den Teig eben rühren kann. Das ist bei diesem Kuchen nicht der Fall.

Ihr braucht für den Teig


250 g weiche Butter
250 g Zucker
4 Eier (trennen)
350 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Prise Salz
1 gehäufter Teelöffel Backpulver

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Kuchenform vorbereiten.
Butter, Zucker und Eigelbe schaumig schlagen.
Mehl mit Backpulver, Speisestärke und Salz mischen und sieben und dann zum Butter-Zucker-Eigelb-Gemisch dazugeben und alles gut miteinander verrühren. (Mit rühren war an dieser Stelle bei mir jedoch nicht mehr viel. Ich habe alles miteinander verknetet. Per Hand. Das ging gut.)
Zum Schluss den Eischnee unterheben. (Auch per Hand erledigt. Allerdings gelang mir das dann nicht soo gleichmäßig wie bei loofschem Teig. Doch es ging.)
Dann Marmelade in den Teig geben und leicht unterheben, nicht verrühren.
Und dann kommt alles in die Kuchenform. Bei mir sah das dann so aus. Bissl gewöhnungsbedürftig..grins..


Der Kuchen bleibt für ca. 45 Minuten im Herd. Stäbchenprobe.

Fertig gebacken...


...und gestürzt.


Den Vorschlag im Originalrezept, Puderzucker mit Marmelade und einem Schuss Zitronensaft verrühren und damit den Kuchen zu glasieren habe ich nicht übernommen.
Ich habe schnöde 200 g Backschokolade mit ca. 70 g Butter geschmolzen und verrührt und diese auf den Kuchen gestrichen.

Ganz fertig.


Schick aussehen tut er ja, der Kuchen.
Die Geschmacksprobe findet später statt. Ich berichte. 😊

Regnerische Grüßels von Anneke

EDIT: Lecker. Nicht ganz so fluffig wie der Kuchen von voriger Woche. Doch durch die Marmelade angenehm zach. 😋


Samstag, 12. August 2017

Fluffiger Rührkuchen, marmoriert mit Marmelade

Nachdem der Teig vorige Woche nicht soo sehr an einen Rührkuchen erinnerte, startete ich diese Woche einen neuerlichen Rührteigversuch. Dieses Mal nahm ich mir ein Rezept aus einem Backbuch von 1937 vor. Und halbierte die Zutaten nicht. 😉

Ihr braucht für den Teig


150 g Butter oder Margarine
2 Eier
250 g Zucker
250 ml Milch
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zitronenschale
500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Butter/Margarine schaumig schlagen.
Die Eier trennen.
Eigelb, Zucker und 100 ml Milch unter die Butter rühren. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen.
Vanillezucker und Zitrone dazu geben.
Das Mehl mit dem Backpulver mischen und im Wechsel mit der restlichen Milch zu einem glatten Teig verarbeiten.
Zum Schluss den Eischnee unterheben.
Nun in eine ca. 1,5 l fassende Kuchenform geben und für ca. 60 Minuten backen.
Nimmt man, wie ich, eine kleinere Form und füllt diese bis zum Rand... 😳


Ich hätte es wissen müssen. Habe ich zu dem Zeitpunkt nicht. Zumindest habe ich mit keiner Silbe daran gedacht, dass der Kuchen möglicherweise noch in die Höhe geht. Nun ja, so ist der Backofen zu einer Reinigung außer der Reihe gekommen... 😂

Fertig! Sieht lecker aus!


Für die Glasur


Die Glasur von voriger Woche war gut, doch durch die Butter ist sie bei warmen Wetter sehr loofsch. Deswegen sollte es dieses Mal eine andere Mischung (aus Kokosfett, Kakao, Wasser und Puderzucker nämlich), die wärmebeständiger ist, werden. Das von mir gefundene Rezept aus dem Internet stellte sich als nicht gelungen heraus.
Die Glasur war zu dick und lief deshalb zu wenig am Kuchen herunter...


Und als wir ein Probestück abschnitten, fiel von diesem die Glasur beim Essen auch noch ab...


Sucht Euch also lieber selbst ein Kuchenglasurrezept. 😉

Geschmackstechnisch ist der Kuchen top! Er ist locker und fluffig bekommt durch die eingebaute Marmelade noch einen zusätzlichen Pfiff. Oder wie der Liebste sagte: "Wenn was gut ist, muss man da nichts dran verändern, nur weil man meint, dass die früher keine Ahnung hatten." ...oder so ähnlich. 😉 Und schön aussehen tut er auch. Auch ohne Glasur. 😊

Sonnabendliche Grüßels von Anneke

Freitag, 11. August 2017

Vermischtes 33

Marinierter Hering

Seitdem ich Claras silltårta zusammen gebastelt habe, trieb sich noch eine Packung eingelegter Hering in unserem Kühlschrank herum. Wozu nehmen?
Dann fiel mir ein, dass es doch da früher in der Schulspeisung "Marinierten Hering" gab. Also durchforstete ich das Internet und fand auch ein Rezept:

1. 2 saure Gurken klein schneiden
2. 1 Apfel klein schneiden (Ich habe einen kleinen genommen und das war schon sehr viel...)
3. 1 Zwiebel in Ringe (Ich habe eine halbe Zwiebel in klitzekleine Würfel geschnitten.)
4. frische Kräuter (Hatte ich nicht.)
5. 1 Becher saure Sahne (In meinem Becher waren 200 ml. Der reichte für mich für zwei Mahlzeiten.)
6. 4 Salzheringsfilets oder Matjes (Ich hatte zwei Filets. Reichte mir.)
7. Milch

1. bis 5. zu einer Marinade verrühren. Dann etwas Milch dazu geben (Bis die Marinade einfach nicht mehr zu dick ist.) und verrühren.
Fischfilets hinein legen (oder diese vorher zerteilen wie ich) und dann noch einmal Milch dazu geben, bis die gewünschte Konsistenz der Marinade erreicht ist.
Jetzt mindestens fünf Stunden ziehen lassen. Ich habe den Fischfilets eine Nacht Zeit gegeben (sie waren im Kühlschrank).

Dazu gab es dann Salzkartoffeln.


Mir hat mein marinierter Hering richtig gut geschmeckt. Ich dachte erst, dass da bestimmt noch Pfeffer und Salz fehlt. Dem war nicht so. Die Matjesfilets bringen alles selbst mit. 😊


Schlüsselanhänger

Dieses mal keine selbst gemachten. Dieses Mal gibt es geschenkte Schlüsselanhänger zu sehen. Ich finde sie absolut knuffig! 😍


Und nun eine sehr schwere Aufgabe:

Welcher Schlüssel ist für Paul und welcher für Paula? 😁


Dem schwarzen Männlein war es zu warm. Es hatte seinen Pullover ausgezogen. 😳Glücklicherweise ist dieser nicht verloren gegangen und ich konnte ihn wieder einkleben. Hoffentlich macht er das nicht noch einmal und verliert ihn dann. Das wäre außerordentlich schade!

Sonnige Grüßels von Anneke

Donnerstag, 10. August 2017

Marmelade ist fertig!

Ich hatte dieses Jahr wieder Zeit dafür. 😊 Und glücklicherweise wuchsen bei Klaus und Christiane auch genügend rote Johannisbeeren, die ich pflücken (Danke!) und verarbeiten konnte. Ich dachte so an 2 kg... Gewesen sind es dann knapp 4,3  kg..grins.. 

Gläser vorbereiten


Alles zurechtlegen


Abgepuhlte Beeren


Und dann hieß es rühren...


Ich mache das gerne, Marmelade einkochen. Alles zusammen hat auf mich eine fast schon meditative Wirkung (wie abwaschen). 😊
Mein Ergebnis sieht so aus:
Eine Runde nicht so süße für zum Beispiel KTJ (Wann kommste die abholen?)...


Und eine Runde sehr süße für den Liebsten.


Der erschrak etwas, als er die vielen Gläser sah. Er hatte wohl Angst, dass er keine andere Marmelade oder anderen Süßkram aufs Brot mehr bekommt, bis die Gläser leer sind. 😆 Doch ich bin ja keine Unmenschin. Und deswegen gibts die Marmelade jetzt auch im Kuchen. 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Dienstag, 8. August 2017

Garagenbauvorbereitungen - 3. Teil und letzter

Auf das Cellplast brachten wir dann die Armierung auf. Wir hatten beim Uterum ein bisschen dazugelernt. Doch unanstrengender wurde es dadurch nicht. 😉 Der Liebste flexte und trug. Und ich hantierte mit dem Drillapparat...
Geschafft!


Wir liehen uns noch so einen komischen Apparat aus...


...und dann kam auch schon das Betonauto.


Beton marsch!


Der Mann dieses Mal war hilfsbereit, freundlich, schaute mit, war nicht so maulfaul wie der Mann beim Uterum.

Dann hieß es für den Liebsten, Luft rauslassen und glätten... Dat gibt Muckis! 😉
Und zum Schluss hüpfte er in seine Abendschuhe...


...und glättete mit der ausgeliehenen Maschine.


Noch mehr Muckis. 😉
Ich denke ja, er hätte da noch stundenlang weiter gemacht. Doch wir wollten vor dem Wochenende die Maschine abgeben. Ich war leider zu schwächlich, um dat Dingens wieder auf den Hänger zu laden (runterzu hab ich es geschafft). Zum Glück war da noch unser lieber Besuch aus Deutschland da und konnte helfen.

Planen drauf. Und in den nächsten Tagen schön feucht halten, damit der Beton nicht zu schnell aushärtet (Das heißt keinesfalls trocknen! 😂).


Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. 😊


Insgesamt dauert es trotzdem ca. vier Wochen, bis da was drauf kann. Leider hat da der Liebste gerade nicht frei. Also dauert es noch ein bisschen, bis die Garage steht. Naja, Hauptsache, es wird noch vor dem Winter. 😉

Windige Grüßels von Anneke

Samstag, 5. August 2017

(Fast) Rührkuchenteig mit Marmelade

Ich habe mir aus dem Internet ein Rührkuchenrezept ausgesucht. Da sich 500 g Mehl plus andere Zutaten nach seeeehr viel Kuchen lasen, halbierte ich alles.

Ihr braucht für den Teig


125 g Margarine
100 g Zucker
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
2 Eier (+ 1)
1 EL Backpulver
250 g Mehl
150 g (oder mehr) Marmelade

Für die Glasur


100 g Schokolade
50 g Butter

Ofen auf 175 Grad vorheizen.

Zuerst weiche Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Dann die Prise Salz und 2 Eier dazugeben.
Es folgen Backpulver und gesiebtes Mehl.
An dieser Stelle des Teig-zusammen-rühren zeigte sich, dass in der halbierten Zusammensetzung irgendetwas nicht stimmt. Statt eines fluffigen Rührkuchenteiges war es bei mir eine eher feste Masse. Ich gab noch ein Ei mehr dazu... Die Konsistenz war zwar immer noch kein Rührkuchenteig, doch er streuselte nicht mehr. Und so wurde in diesem Moment aus Plan A Plan B...

Ich gab den Teig in diese schöne, eingebröselte Kuchenform und schob das Ganze für 45 Minuten (sonst 60 Minuten) in den Backofen.


Fertig gebacken!


Nachdem der Kuchen abgekühlt war, schnitt ich ihn durch.


Diese zwei Lagen füllte ich mit Marmelade und baute den Kuchen wieder zusammen.


In einem nicht zu heißen Wasserbad schmolz ich Schokolade und Butter und verrührte beides gut miteinander. Dann kam das Gemisch auf den Kuchen.


Wir haben den Kuchen dann abends noch aufgeschnitten und verkostet. 😊
Er sieht nicht nur schön aus..


...er schmeckt auch richtig gut! Glück gehabt! 😉

Herzliche Grüßels von Anneke

Freitag, 4. August 2017

Vermischtes 32


Flugameisen

Als ich gestern Abend aus dem Fenster auf den Beton vor der Küchentüre schaute, traf mich fast der Schlag. Da war alles voller Flugameisen! Hunderte! Auch in der Luft war noch eine kleine Wolke zu erkennen. Was ist da los!?
Mir machte das ein seltsames Gefühl und ich schloss alle Fenster und Türen...

Später schaute ich dann noch auf den Garagenbeton. Flugameisen. Nochmal hunderte.




Ich habe so etwas noch nie gesehen. Naja, ich habe ja auch lange nicht mehr "oppm Dörp" gewohnt. Jedenfalls wollte ich wissen, was es mit den vielen Flugameisen auf sich hat.
Mir fiel ein, dass ich am Vormittag geflügelte Ameisen aus einem Erdloch hatte kommen sehen. Das waren aber nicht so viele!

Letztendlich war ich Zeugin des Hochzeitsfluges der Ameisen. Es steht sinngemäß geschrieben:
Von Mai bis Spätsommer warten die geschlechtsreifen Jungköniginnen und männlichen Ameisen auf ein bestimmtes Wetter. Auf so eins wie gestern vermutlich. Warm. Wenig bis kein Wind. Der Beton schön aufgeheizt durch die Sonne in den letzten Tagen.
Dann treffen sich Ameisen aus mehreren Völkern, um sich zu paaren. Mehrere Völker deshalb, weil bei ganz vielen Ameisen auf einem Haufen die Chance höher ist, dass Fressfeinde satt und noch Ameisen übrig sind.
Dann paaren sie sich.
Und dann bricht die Jungkönigin an einer Sollbruchstelle ihre Flügel ab und sucht sich ein Nest.
Ich habe auch gelesen, dass die Männchen dann sterben. Doch das scheint nicht zu stimmen, denn sonst wären unsere Betonböden übervoll mit Männerleichen. Sind sie aber nicht. Also....

Beim nächsten Hochzeitsflug, den ich beobachten kann, werde ich dann wohl kein mulmiges Gefühl mehr haben. Ich weiß ja jetzt, was da los ist. Fenster und Türen werde ich trotzdem schließen. 😉


Schwedische Post

Die hat wieder einmal versucht, mich in den Wahnsinn zu treiben...

Sollte sich jemand wundern, dass ab sofort bei Postsendungen unser Absender mit einem Kreuz versehen ist (oder erst gar keinen haben)... Das passiert nicht ohne Grund.
So manches Mal habe ich mich über den durchgekreuzten Absender gewundert, wenn wir von schwedischen Privatpersonen Post erhielten.

Klar wurde mir diese Vorgehensweise, als ich vor einiger Zeit einen Warenbrief zurück gesendet habe. Normalerweise bekommt man bei dieser Art von Sendung keinen Nachweis. Ich erhielt jedoch einen solchen. Mir war das Recht, konnte ich doch so die Sendung verfolgen und wusste, dass sie beim Empfänger angekommen ist. Dachte ich. Denn ein paar Tage, nachdem ich ihn bei der Poststelle abgegeben hatte...lag er wieder in unserem Briefkasten! Das kann nicht sein! Theoretisch zumindest. Praktisch sah das eben anders aus.

Wir fuhren mit dem Warenbrief zum 2. Mal zur Poststelle. Dort meinte die Frau hinterm Tresen, dass wohl "die Post" nicht lesen kann! Sie strich den Absender (uns) mit einem großen Kreuz durch und verpasste dem Empfänger einen unübersehbaren Kulikreis, auf den noch zwei Pfeile zeigten, die sie aufmalte. Mir schien, als wenn ihr das nicht zum ersten Mal unterkommt..grins..

Dieses Mal kam der Warenbrief beim richtigen Empfänger an.

Und ich streiche seitdem den Absender durch und schreibe ein großes "FÖR" (FÜR") über den Empfänger, um die ganze Sache wasserdicht zu machen.
Mal sehen, ob das funktioniert. 😉

Grinsende Grüßels von Anneke